Phrase4 - die Lesebühne in der veränderbar

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Phrase4 - die Lesebühne in der veränderbar

Nächster Termin:
Dienstag, 21. November 2017
20:00 Uhr
veränderbar, Görlitzer Str. 42 HH
Gastleser: Michael Bittner

Foto (von links nachs rechts):
Henning H. Wenzel, Lars Hitzing, Francis Mohr

© Olga Sander 2016

Vier geborene, eingewanderte oder sonst wie überzeugte Dresdner Autoren steuerten aus vier verschiedenen Himmelsrichtungen aufeinander zu, um gemeinsam etwas auszubrüten. Phrase4 – die Lesebühne in der veränderbar vereint die Tradition der unterhaltenden Short-Story mit der Lust am literarischen Fabulieren. Henning H. Wenzel, Francis Mohr, Lars Hitzing und ein Spezialgast lesen Kurzweiliges, Ernsthaftes, Skurriles und Lustiges aus vier Leben mit vier Horizonten. Wenn das Quartett die Bühne entert, sind Humor ohne Schenkelschmerzen und Anspruch ohne Staublunge garantiert.
 
Neuigkeiten
 

Foto: Olga Sander

Phrase4 oder Trübsal - Ihr habt die Wahl

Kühl wird es. Der Herbst beschert uns die ersten Stürme. Kräutertee wird gesüffelt und die Nierensteine mit einem heißen Bier gekitzelt. Und Ihr sitzt im Warmen und hört unsere Texte. Phrase4 – Die Lesebühne in der veränderbar ist wieder an Bord für Euch und hat als Gastautor den Schriftsteller, Publizisten und Poetryslamer Michael Bittner gewinnen können.

So gibt es am 21.November ab 20:00 Uhr in der veränderbar wieder acht frische Kurzgeschichten zu hören, die die Trübsal hinweg fegen werden. Denn auch die Stammbesatzung der Phrase4 ist noch lange nicht im Herbst ihres Schaffens angekommen.

"Wer die Wahl hat, hat die Qual" heisst die Phrase des Abends. Und wer diese hört sollte nicht wählerisch sein, sondern laut hier schreien. Denn nur der schnellste oder lauteste kann den Siegerwein mit nach Hause nehmen. Der Eintritt ist frei. Ein Hut geht rum und es gibt einen Soli-Beitrag aufs erste Getränk.

 
Der Herbstbeginn, wie er am schönsten ist

Eine nahezu rammelvolle veränderbar war das deutliche Zeichen, dass nicht nur die Mannschaft der Phrase4, sondern auch unser Publikum auf den Beginn der neuen Saison sehnsüchtig gewartet hatte. So sprudelten muntere Geschichten in die aufmerksamen Gehörgänge, was nicht zuletzt auch an der zauberhaften "Gästin" Wiete Lenk lag. Sie zeigte mit ihren Texten von Schiffsbegegnungen und Geboten, die keine waren, wie viele Farben Literatur hervorbringen kann. In kontrastreicher Harmonie schlossen sich Geschichten von Läusen, Hornissen und Mückenschwärmen an. Das ganze wurde gewürzt mit fremden und nahen Städten, schottischem Whisky, Eiffeltürmen und schlechtem Geschmack der neunziger Jahre.

Natürlich hatten wir auch unsere Phrase geschickt versteckt. Sie wurde aber trotzdem schnell herausgehört. Der Siegerwein fand, im Tausch gegen die neue Phrase: "Wer die Wahl hat, hat die Qual", eine würdige Abnehmerin.

Darum werden wir uns also zur nächsten Ausgabe von Phrase4 kümmern. Wie überaus passend, dass am 21. November der Schriftsteller und Journalist Michael Bittner als Gast auf unserer Couch Platz nehmen wird. Darauf freuen wir uns ganz besonders - auf ihn und auf Euch!

...und auch wenn es voll war, ein paar Stühle bekommen wir immer noch dazugestellt.

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Der gute Teil vom Ende des Sommers

Auch wenn es viele von uns nicht wahr haben wollen - wie seit Milliarden von Jahren geht auch dieser Sommer zu Ende. Sonnenbrände sind geheilt, Bekleidungen mit langen Armen und Hosenbeinen rutschen wieder ganz nach oben und die Temperaturen dagegen wieder ganz nach unten. Das ist jedoch kein Grund, in Trübsinn oder gar Verzweiflung zu verfallen. Denn eins ist sicher: am 19.September ab 20:00 Uhr erwärmen Euch die drei Söhne der Sonne: Lars Hitzing, Francis Mohr und Henning H. Wenzel in Gestalt der Phrase4 – Die Lesebühne in der veränderbar die literarischen Herzen.

So richtig leuchten können sie jedoch nur, weil sie auch dieses Mal eine hochkarätige Gästin zu Seite haben. Die wunderbare Wiete Lenk wird mit uns die Couch entern und aus ihrem brandneuen Erzählband "Krähenbeisser" vortragen.

Wem dieses Programm noch nicht Unterhaltung genug ist, der kann die Ohren spitzen und auf die Phrase des Abends: "Alles bleibt veränderbar" warten. Der schnellste und/oder lauteste Rufer bekommt den Siegerwein. Der Eintritt ist frei - dafür gibt es Hut und einen Soli-Beitrag aufs erste Getränk.

 
Grandioses Saisonfinale mit einem "Raben-Gast"

Nach einem solchen Abend, vor einem doch hoffentlich sonnigen Sommer, mag man sich gar nicht vorstellen, dass jetzt eine längere Pause eintreten soll. Aber alle von uns haben sich Wärme, einen Urlaub und die Pause redlich verdient. Natürlich auch wir Männer der Phrase4. Da wir tatsächlich wieder "nur" Herren auf der Bühne waren, wurde es ein herrlicher Männerabend. Das lag vor allem an unserem Couch-Gast: Jens-Uwe Sommerschuh, der vorschlug, statt Star-Gast Raben-Gast genannt zu werden.

Henning eröffnete die Lesebühne mit einer doppelten Geschichte zu App-Desastern. Lars trug ebenfalls eine zweigeteilte Geschichte über Lebenswüsche und deren Verwirklichung vor. Jens-Uwe Sommerschuh brachte mit Erzählungen aus dem "Ersten Buch Vivaldi" und aus "Mimi" die veränderbar zum Kochen. Francis schickte in zwei Teilen Kommissar Kafka auf Verbrecherjagd. Damit war unserer Phrase ausreichend Genüge getan.

Mit diesem grandiosen Saisonfinale und dem herrlichen Gefühl, dass sich alle unsere Gäste offensichtlich wohl gefühlt haben, verabschieden wir uns in die Sommerpause. Die nächste Lesebühne Phrase4 gibt es am 19. September. Dann mit einer Phrase, die wunderbar unserer Spielstätte huldigt: "Alles bleibt veränderbar".

Fotos: Olga Sander


      
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Wir sind dann mal weg...

Bevor Euch ein heißer Sommer in die Badehosen treibt, werden Euch die Stories der Dresdner Lesebühne Phrase4 abkühlen. Am 16. Mai gibt es ab 20:00 Uhr in der veränderbar einen getexteten Präventivschlag, zur Vermeidung von überhitzten Gemütern. Als Stargast begrüßen wir keinen geringeren, als den Schriftsteller Jens-Uwe Sommerschuh auf unserer Couch.

Gemäß der Phrase des Abends: "Doppelt hält besser", wird jeder von uns zwei Texte lesen. Danach verabschieden wir uns in die Sommerpause.

Statt Eintritt gibts Hut und einen Soli-Beitrag aufs erste Getränk. Wer fürchtet, die lange Wartezeit ohne Lesebühne nicht zu überstehen, findet am Büchertisch ausreichend Futter.

Vorher - am Samstag, den 6. Mai gibt es um 19:00 Uhr noch ein Gastspiel von Phrase4 beim 15. Poetenpalaver in Glashütte. Jetzt muss es nur noch warm werden.

 
Ein Abend voller Emotionen

Diesen Abend mit wenigen Worten beschreiben zu wollen, ist ein unmögliches Vorhaben. Den Auftakt zur April-Ausgabe der Lesebühne Phrase4 machte unsere treue Fotografin Olga Sander, die zur Eröffnung ihrer Fotoausstellung geladen hatte. Ob es daran lag? Oder am Programmtipp, der 2 Tage lang in allen Dresdner Straßenbahnen zu sehen war? Wir wissen es nicht. Jedenfalls nahm der Zustrom an Menschen bis zum Beginn nicht ab. Die Stühle gingen uns aus. Als Francis eröffnete, war die veränderbar randvoll gefüllt.

Passend zur entspannten Stimmung startete Lars mit Tieren im Drogenrausch. Es folgte Francis, der sein Shirt von Celtic Glasgow zum Protagonisten seiner Geschichte machte. Dann war es Zeit für eine außergewöhnliche Premiere. Henning und unser Stargast Moritz7 lasen eine Erzählung, die sie in den letzten Jahren gemeinsam geschrieben hatten. Durch die verteilten Rollen und spritzigen Dialoge boten beide beste kurzweilige Unterhaltung.

Den emotionalen Abschluss machten dann Lars mit einem Neustadt-Requiem und Francis mit Erinnerungen an goldene Zeiten des Leipziger Hotels Astoria. Unser Dank gilt an diesem Abend besonders unserem Publikum. In Zeiten knalliger Poetry-Slam-Unterhaltung ist es wunderbar zu erleben, dass es noch Orte gibt, an denen Geschichten Zeit haben, sich zu entfalten.

Am 16. Mai gibt es die nächste Ausgabe von Phrase4. Wir freuen uns, dass mit Jens-Uwe Sommerschuh ein ganz besonderer Autor auf unserer Couch Platz nehmen wird. Das heißt im Klartext: unsere Plätze sind schon sicher. Wer sonst noch einen haben will, sollte pünktlich kommen. Also vermerkt es fett in Eurem Kalender. Am besten zwei Mal, denn "doppelt hält besser".

PS: Das letzte war die Phrase fürs nächste Mal. ;)

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Hormone, Pollen, Teddybären und Musik - und was sonst noch herum fliegt

Unsere kleine Lesebühne Phrase4 ist im Frühlingsfieber. Und wenn ihr es auch seid, dann kommt am Dienstag, den 21. März um 20:00 Uhr in die veränderbar! Passend zum Frühlingsanfang liefern wir den literarischen Soundtrack für laue Nächte, frisches Grün, Pollenflug und steigenden Hormonspiegel. "Musik liegt in der Luft" lautet unsere Phrase des Abends und nichts weniger erwartet Euch.

Als Gastautoren konnten wir dieses Mal Moritz7 auf die Couch locken. Er wird mit Henning ein besonderes Projekt auf die Bühne bringen. Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Was Euch, neben unseren Texten, bestimmt noch ein Lächen ins Gesicht zaubern wird, ist die Eröffnung der Fotoausstellung "Teddybären auf Achse". Unsere Fotografin Olga Sander hat die schönsten Fotos ihres Herzensprojektes heraus gesucht und damit die veränderbar verziehrt. Großartige Landschaften, Plüschtiere und Literatur. Wie das zusammen passt? Erlebt es selbst!

Der Eintritt ist, wie immer, frei. Aufs erste Getränk gibt es einen Soli-Beitrag. Wer sonst noch gute Unterhaltung fördern will, hat bei Hut und Büchertisch die Qual der Wahl.

 
Rasanter Auftakt mit brennenden Manuskripten

Wenn das Jahr so weitergeht, wie es zur Januarausgabe unserer Lesebühne Phrase4 begonnen hat, dann steht uns eine spannende Saison bevor. Schon vom ersten Text an knisterte die Stimmung in der veränderbar. Es brauchte nicht lange, bis die Funken zwischen Publikum und Couchbesatzung hin und her sprangen. Gemeinsam widerlegten wir so die Januarphrase und brachten unsere Manuskripte symbolisch zum Brennen.

Als Anheizer betätigte sich Francis, der einen genauen Blick auf die Differenz zwischen dem, was sein könnte und dem, was tatsächlich möglich ist, warf. Es folgte Henning, der müde Menschen im Tokyo-Hotel mit einer differenzierten Zeitschriftenschau verband. Dann war es Zeit für unseren Spezialgast des heutigen Abends. Stefan Seyfarth, der gerade mit der eigenen Lesebühne Sax Royal 12. Geburtstag feiern konnte, brachte eine Auswahl gewidmeter Gedichte zu Gehör. Den Ausklang vor und den Auftakt nach der Pause machte Lars mit einer längeren Geschichte, die die Unwägbarkeiten und Überraschungen des Lebens feierte.

Anschließend persiflierte Francis den Traum von ewiger Jugend. Stefan performte Gedichte aus der weihnachtlichen Lausitz. Und Henning hatte noch zwei Rausschmeißer zu ungewöhnlichen Transvestiten und unorthodoxer Kloreinigung parat. Als einzig schwierig entpuppte sich dieses Mal die Kür des Phrasenweingewinners. Nahezu die gesamte veränderbar rief zur gleichen Zeit "Phrase". Daher musste Francis mit einem Abzählreim nachhelfen. Dann war dieser äußerst kurzweilige Abend schon wieder vorbei.

Die nächste Ausgabe von Phrase4 gibt es am 21. März. Dann heißt es "Musik liegt in der Luft". Wir freuen uns auf Euch! Kommt gut und unfallfrei durch den Winter!

Fotos: Olga Sander



    
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Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Ein frisches Jahr, ein Neuanfang - wir starten ins noch unverbauchte 2017 mit der Januarausgabe unserer Lesebühne Phrase4. Mit der literaturhistorisch bedeutenden und irgendwie auch programmatischen Phrase "Manuskripte brennen nicht" werden wir am 17. Januar um 20:00 Uhr in der veränderbar ein poetisches Feuer entfachen.

Als Wort-Pyromane wird Stefan Seyfarth der vierte Mann im Bunde sein. Wir freuen uns sehr, dass er als Gastautor an diesem Abend auf unserer Couch Platz nimmt. Ein Grund mehr, diese Ausgabe nicht zu verpassen!

Damit bei allem Neubeginn trotzdem alles beim Alten bleibt, ist der Eintritt zu unser Lesebühne weiterhin frei. Wir freuen uns über Gefallensbekundungen per Hut. Und wer uns mit nach Hause nehmen möchte, kann am Büchertisch fündig werden.

 
Reich beschenkt - noch vor Weihnachten!

Eine fulminante Geburtstagsfeier und einen großartigen Jahresabschluss feierte unsere Lesebühne Phrase4 am 13. Dezember. Zusammen mit unserer Gastleserin Marie Sanders durften wir eine randvoll gefüllte veränderbar zum Jubeln bringen.

Den Auftakt machte Henning mit Nachforschungen zur Geschlechterunterscheidung bei Dauercampern. Lars kombinierte das frisch gewählte Wort des Jahres mit bevorstehenden Feierlichkeiten. Marie Sanders las aus dem schwarzen Buch der Ernährungspädagogik und ließ Tulpen mit Löwenzahn in Zwietracht treten. Francis wählte seine Geheimwaffe und ging mit Kommissar Kafka auf Mörderjagd im Klinikum.

Im zweiten Teil wurden noch einmal die Wunschgeschichten zu Gehör gebracht. Lars erzählte von Vater-Tochter-Komplotts, Henning von prophetischen Vorahnungen und Francis von Horizontalevakuierungen. Unsere Gästin Marie Sanders rehabilitierte sich bei ihren Eltern und gab eine kurze lyrische Zugabe.

Zu unser aller Überraschung wurden wir reich beschenkt an diesem Abend: ein Wein, ein Geburtstagskuchen, eine rappelvolle veränderbar und ein liebevoll gestalteter Stifthalter mit Lasergravur unseres Fotos und Logos sowie guten Wünschen. Wir waren sprachlos und gerührt. Daher möchten wir ganze herzlich Danke für die vergangenen 3 Jahre sagen! Danke dem Team der veränderbar, Danke Olga für Unmengen toller Fotos, Danke Gabi und Torsten für das Geschenk, Danke unseren Gastlesern Konstantin Turra, Willi Hetze, Anne und Marie Sanders und natürlich Danke unserem Publikum!

Das alles bestärkt uns darin weiterzumachen und nicht unsere Manuskripte zu verbrennen. Sehr passend dazu: die Phrase für die erste Ausgabe im neuen Jahr! "Manuskripte brennen nicht" heißt es am 17. Januar 2017. Als Gastleser wird dann Stefan Seyfarth auf der Couch Platz nehmen.

Fotos: Olga Sander



    
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Aller guten Dinge sind?

Man glaubt es kaum - auch wir reiben uns verwundert die Augen - unsere Lesebühne Phrase4 feiert ihren 3. Geburtstag! Wir können also stolz vermelden, dem Kleinkindalter entwachsen zu sein. Darum laden wir ein, am Dienstag, den 13. Dezember um 20:00 Uhr in der veränderbar dieses freudige Ereignis mit uns zu begehen.

Mitzubringen sind (neben Hausschuh und guter Laune) ein wachsames Gehör, um die Phrase "Dreimal schwarzer Kater" als erste zu entdecken und einen Wein zu gewinnen. Doch es gibt noch mehr Geschenke! Traditionell zum Jahresabschluss dürft Ihr Eure Lieblingsgeschichte des vergangenen Jahres wählen und noch einmal hören. Hier geht es zur Abstimmung.

Als sei das alles noch nicht genug, haben wir als Gastleserin noch die wunderbare Marilisa für Euch gewinnen können. Das wird ein fantastischer Abend! Wir freuen uns drauf und Ihr seid hoffentlich mit dabei.
 
Feier-Abend vorm Feiertag

Am Vorabend des Feiertages lud die (inzwischen leider reine) Männermannschaft von Phrase4 zur Lesebühne im November. Zu schmissigem Humpa-Metal wurde die Couch geenternt. In der Mitte durfte Spezialgast Konstantin Turra Platz nehmen.

Im ersten Text entführte Francis die Zuhörer in einen Zug. Davon handelte auch die anschließende Story von Lars, obwohl sich dies erst zum Schluss rausstellte. Henning machte einen Ausflug in Ernährungskunde und Ornithologie. Den Paukenschlag vor der Pause setzte Konstantin mit amüsanter schwarzer Pädagogik.

Im "Zugabenblock" erzählte Francis was passieren kann, wenn man den Ausdruck "innere Uhr" zu wörtlich nimmt. Henning stellte den Protagonisten seines nächsten Werkes vor und Lars kombinierte praktische Lebenshilfe und Arbeit mit Tieren. Als Rausschmeißer bewieß Konstantin den unvermuteten Wahrheitsgehalt mancher Schimpfworte. Die Phrase war dieses Mal so gut versteckt, dass sie fast nicht entdeckt worden wäre. Dreimal schwarzer Kater heißt die neue Wortgruppe, die es in der Dezemberausgabe zu finden gilt.

Dann sehen wir uns hoffentlich wieder - zum 3. Jahrestag unserer Lesebühne, am 13. Dezember 2016. Zu unserer großen Freude wird Marilisa auf der Couch Platz nehmen. Und wie immer gibt es die Möglichkeit, eine Wunschgeschichte aus dem letzten Jahr zu wählen. Wenn das keine vorzeitigen Weihnachtsgeschenke sind ...
 
In vino veritas

Am Dienstag, den 15. November findet um 20:00 Uhr in der veränderbar die "finale Weinlese" statt. So jedenfalls heißt die Phrase der Novemberausgabe unserer Lesebühne, zu der wir Euch herzlich einladen. Als Verstärkung wird niemand geringeres als Konstantin Turra mit uns auf der Bühne stehen. Wir freuen uns auf Kostproben seines gerade erschienenen Buchdebüts. Wer nicht nur vom Wein hören, sondern selbigen auch mit nach Hause nehmen möchte, sollte die Ohren spitzen und sich als erster beim Auftauchen der Phrase melden. So sind und bleiben die Spielregeln bei Phrase4.

Wer auf unterhaltsame Literatur nicht so lange warten mag, hat auf der Messe schriftgut die Gelegenheit, uns noch einmal in Bestbesetzung und mit unseren Lieblingsgeschichten zu erleben. Wir rocken am Sonntag, den 6.11. ab 16:00 Uhr die Bühne 1.

 
Willkommen und Abschied ...

Was war das doch für ein schmeichelnder Auftakt in die neue Saison! Der Raum war gefüllt mit Menschen und guter Stimmung. Auf dem Sofa nahmen wieder Francis Mohr, Lars Hitzing, Sabine Dreßler und - als Gastleser - Willi Hetze Platz. Francis startete mit einer Geschichte über die fiebrige Verausgabung beim Sammeln von Fußballstickern, deren finanzielle Seite er mit komplexen mathematischen Formeln erschloss. Dem folgte Lars mit einer witzig-makaberen Story über die Autofahrt eines Paares, das zwischen Hochzeiten und Leichen als Bergwegweiser sinnierte. Willi folgte ihm mit der Einsicht, dass alte Menschen, trotz Langsamkeit und Federschweif am Hut, möglicherweise den besseren Durchblick haben. Und Sabine rundete die Halbzeit mit Phrasen einer Sexzeitschrift ab, die von zwei LektorInnen feministisch reinterpretiert wurden.

Die zweite Halbzeit startete Lars mit einer Annäherung an das groteske Phänomen der Pokémon-Jäger vor historischer Stadtsilhouette. Willi schloss mit einer künsterlischen Betrachtung darüber an, was passiert, wenn man seine gebrochene Liebe auf in der Stadt verteilten Großplakaten wiedertrifft. Sabine zeichnete das Portrait einer Frau, die Menschen lieber in Tortendiagramme presst, als mit ihnen zu reden. Und so wie die erste Halbzeit mit Fußball begann, so endete die zweite auch, dank Francis Mohr.

Die Phrase des Abends wurde von unserer Lieblingsfotografin Olga entdeckt und durch "finale Weinlese" erneuert.

Mit ihrem Auftritt, verabschiedete sich gleichzeitig Sabine unter Bedauern ihrer Schreibkollegen und des Publikums aus dem Quartett. Die Lesebühne Phrase4 wird damit in nächster Zeit neu aufgestellt sein, und zwar mit erlesenen GastleserInnen, die Sabines Platz für den Abend einnehmen werden. Los geht es schon beim nächsten Mal, am 15. November mit Konstantin Turra.

Fotos: Olga Sander



      
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Was macht man mit Hitze?

Schatten suchen und trinken. Natürlich muss man bei einem Fest, wie dem Hecht-Fest, nicht unbedingt Wasser trinken, aber angebracht war es schon. Vor allem, wenn das Gehirn intakt bleiben soll, und das war gefragt, das intakte Gehirn. Denn die Protagonisten der Lesebühne "Phrase4" ließen sich nicht von Hitze, Laufpublikum oder einer wirren Geräuschkulisse beeindrucken, sondern sorgten mit ihren Geschichten für ein aufmerksames Publikum. Das hat sich, trotz Hitze, nicht davon abbringen lassen, konzentriert, bei kühlem Bier und Wasser, zu lauschen und der Literatur während des Hechtfestes, einen gebührenden Raum und wache Ohren zu schenken. Schön war’s, und danke an die Bühne, die heißer nicht hätte sein können. Bis zum nächsten Jahr, ihr Hecht-Verrückten.

Zweiter Vorschlag: sich über einen goldenen Spätsommer freuen und Wärme und Literatur gleichzeitig genießen. Denn auch wenn man es dem Wetter nicht ansieht, ist unsere Sommerpause schon wieder vorbei. Am 20.09 um 20:00 Uhr startet unsere Lesebühne in der veränderbar in die neue Spielzeit. Dieses Mal mit der Phrase: "Ich mag dein Zahntattoo" und Gastleser Willi Hetze, der den verhinderten Henning vertritt. Ein paar Änderungen wollen wir jetzt schon verkünden ... oder nein ... kommt vorbei und hört selbst.

 
Freunde, Tanten, Enkel, Erwachende, Hungernde, Hoffende, Suchende, Federführende!

Wir haben keinen Titel geholt, wir haben uns nicht vermehrt, wir sind für keine der Sommerkatastrophen verantwortlich, wir sind älter geworden, wir haben hart über neuen Texten geschwitzt, wir haben uns erholt – von der Welt und von uns selbst. Wir sind wieder da! Die Dresdner Lesebühne "Phrase4" hat den Sommer überstanden. Am 20. September massieren wir wieder Eure Ohren – so Ihr das wollt. Denn: Wir brauchen Euch! Wir wollen Euch! Ihr macht uns zu dem, was wir sind. Seid dabei! Seid bereit!

Bevor wir regulär die neue Saison einläuten, entern wir beim Hechtfest die Bühne für ein fulminantes Best of. Als Spezialgast wird Willi Hetze mit an Bord sein.

Lasst Euch von unseren Geschichten den sommmerlichen Sonntagnachmittag versüßen. Wir sind am 28. August von 14-16 Uhr auf der Bühne vor der Szenekneipe "Zur Schmiede" (Hechtstraße 15) zu erleben. Der Eintritt ist frei.

Foto: Olga Sander

 

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Da fällt der Abschied doppelt schwer!

Nach einer eher besinnlichen März-Ausgabe und einem bewegenden Solo im April, war es Zeit, mal wieder ein Feuerwerk zu entzünden. Den ersten Knaller setzte gleich Francis mit seiner Eröffnungsgeschichte und einer Therapie-Storie, die man gern hören und ungern erleben mochte. Sabine stand dem in Nichts nach, knüpfte nahtlos an und ließ ihrem schwarzen Humor freien Lauf bis die grünen Männchen kamen. Lars versuchte, das schon gut amüsierte Publikum wieder zu erden und tat dies mit einem Protagonisten, dem selbiges als Unfall widerfuhr. Auch hier gelang Henning ein nahezu lückenloser Übergang mit einer Rede, für die er nicht umsonst komplett in schwarz gekleidet war.

Nach der Pause folgten die letzten vier Geschichten, bevor unsere Lesebühne Phrase4 in die (wohlverdiente) Sommerpause verschwindet. Als Einstimmung auf die EM, die uns beim Juni-Termin Konkurrenz gemacht hätte, las Francis von den (guten) alten Oberliga-Zeiten. Henning ließ höchst komisch all seinen Ängsten freien Lauf. Sabine setzte einen emotionalen Höhepunkt mit einem klaren Statement. Und Lars blieb nur, die Kiste zuzumachen und das Publikum mit einem Lachen über die Auswirkungen einer Party nach Hause zu schicken.

Wir wünschen Euch allen einen schönen Sommer! Kommt zahlreich im September wieder! Am 20.09.2016 gibt es neue, frische Geschichten auf unserer Lesebühne in der veränderbar zu hören. Dann gilt es, auf die Phrase: "Ich mag dein Zahntattoo" zu achten. Wir danken unserem treuen, aufmerksamen und begeisterungsfähigen Publikum und dem Team der veränderbar für Bardienst, Technik, Raumüberlassung und Unterstützung. Uns fällt nach diesem tollen Abend der Abschied doppelt schwer.

 
Kinder, wie die Zeit vergeht!

Die Sonne lacht, der Sommer naht mit schnellen Schritten und mit ihm die große Pause unserer kleinen Lesebühne. Bevor das halbe Land an Sandstränden, Kletterfelsen und hinter Fußball-EM-Leinwänden verschwindet, wollen wir noch ein letztes Mal Kurzgeschichten auf die Bühne der veränderbar bringen.

Am Dienstag, den 17. Mai, ab 20:00 Uhr gibt es die beliebte Mischung aus Unterhaltung, Ernsthafigkeit und Skurrilität von der Stammbesatzung Sabine, Francis, Henning und Lars zu hören. Dazwischen werden irgendwann "lecker Gummibärchen" auftauchen. Wer diese entdeckt und sich am schnellsten und lautesten zu erkennen gibt, der verdient sich eine Flasche Wein und den Neid der restlichen Anwesenden.

Der Eintritt ist frei, fürs gute Gewissen gibt es einen Hut. Wer sich diesen Abend entgehen lässt, hat sehr lange Zeit, diese Entscheidung zu bereuen, denn Phrase4 wird erst ab Herbst wieder in gewohnter Weise zu erleben sein.

Foto: Olga Sander

 

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Abschweifungen im Paradies

Im April gibt es die zweite Ausgabe unseres neuen Formats "Phrase4.solo". Dieses Mal werdet Ihr Sabine von ihrer ausschweifenden und abschweifenden Seite kennenlernen. "Andererseits. Abschweifungen im Paradies" heißt ihr Buch, mit dem sie häppchenweise Euer Zwerchfell trainieren wird. Ein höchst unterhaltsamer Abend.

Und das erwartet Euch: Erschrocken stellt eine junge Frau eines Sonntagabends fest, wie sehr ihr eigenes WG- und Single-Leben schon dem der schläfengrauen Kommissare des "Tatort" im Ersten gleicht – sie beschließt kurzerhand, nach Neuseeland auszuwandern. Was dann passiert, schildert Sabine in spritzigen Reiseerzählungen, die nicht nur den Alltag einer Ausreißerin bei den Antipoden skizziert, sondern zugleich selbstironisch das Bild einer Mittzwanziger-Generation zeichnet, die an altbewährten Lebensläufen scheitert und ihre chronische Suche nach neuen Wegen schließlich zum eigentlichen Lebensinhalt erhebt.

Wer das verpasst, ist selber schuld! Wer nichts verpassen will, sollte am Dienstag, den 19.04.2016 um 20:00 Uhr in die veränderbar kommen. Dann gibt es Sabine mit Buch und Lars an der Moderation.

 
Die dicken Bretter gebohrt

Wenn Eckcouch, Stehlampe und Tischchen mit Wein und roter Laterne darauf die Bühne der veränderbar zieren, dann ist mit großer Wahrscheinlichkeit Dienstag und somit Zeit für Phrase4. So auch im März.

Henning war diesmal der erste und sinierte über Bahnhöfe und Spielplätze. Lars erzählte vom Essen, was jedoch keinen großen Appetit erzeugte. Unser Couchgast Anne erhob sich zwar, nahm aber mit ihrer Geschichte wieder im Sessel Platz. Den Schlußpunkt des ersten und Startschuß zum zweiten Teil setzte Francis, der den Helden seiner Geschichte vom Helfer zum Rächer verwandelte.

Nach der Pause bewies Anne noch, dass es sich lohnt, die Augen bei der Berufswahl zu öffnen. Helle Momente ganz anderer Art beschrieb Lars, der Episoden eines langen Lebens zum Besten gab. Als Henning mit wortgewitzter Spurensuche den Abend beendete, stellte er fest, dass heute wohl die dicken Bretter gebohrt worden waren.

Zwischen all diesen Planken hatte sich auch unsere Phrase gut versteckt. Es dauerte länger als gewöhnlich, bis der erste sich traute, darauf aufmerksam zu machen. Wir tauschten eine Flasche Wein gegen eine neue Phrase. Zur Mai-Ausgabe unserer Lesebühne lohnt es sich, nach "lecker Gummibärchen" Ausschau zu halten.

Davor, nämlich am 19.4. gibt es eine neue Ausgabe von Phrase4.solo. Jeder, der Sabine im März vermisst hat oder einfach schon immer einmal mehr von ihr hören wollte, ist herzlich zu ihrer Buchvorstellung von Andererseits. Abschweifungen im Paradies in die veränderbar eingeladen.

Fotos: Olga Sander



    
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Einmal normal mit allem bitte!

Nach Phrase4.solo und einem Ausflug nach Laubegast laden wir herzlich zur nächsten Ausgabe unserer Lesebühne in der veränderbar ein. Am Dienstag, den 15. März 2016 heißt es wieder "Bühne frei" für Phrase4. Mit dabei sind die Stammautoren Francis, Henning und Lars. Anne wird als Gastleserin Sabine vertreten. Man darf gespannt sein!

Start ist nahezu pünktlich um 20:00 Uhr. Statt Eintritt gibts Hut und für Zu-spät-kommer nur noch Stehplätze. Wer die Spannung und den Unterhaltungswert beim Zuhören noch steigern will, kann zusätzlich auf die Phrase "kurz und knackig" achten. Diese ist, wie immer, in einem der Texte versteckt und dem schnellsten Heraushörer winkt eine Flasche Wein.

Mehr ist dazu wohl nicht zu sagen - einmal normal mit allem bitte! Wir freuen uns auf Euch!

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Lang und breit

Der Feburar wartete mit zwei Premieren auf. Zum einen gab es die erste Phrase4.solo-Lesung und zum anderen waren wir für die Auftaktveransaltung bei Whisky und Literatur eingeladen. Zwei Höhepunkte in einer Woche! Doch der Reihe nach.

Diesmal ohne Phrase - dafür mit Auszügen aus dem längeren Schaffen - verlief der Dienstag in der veränderbar. Henning moderierte investigativ und elegant durch den Abend und Lars brachte Auszüge aus seinem Roman zu Gehör. Wie immer das Beste an diesem Abend war unser Publikum, das interessiert, neugierig und zahlreich erschienen war und uns so einen schönen Abend bescherte. Ein großes Dankeschön dafür!

Und um der Woche noch die Krone aufzusetzen, trafen wir uns am Freitag auf der Couch im Breitengrad wieder und schauten sprachlos auf den nicht enden wollenden Zustrom von Gästen, die den gemütlichen Raum zum bersten füllten. Ein großes Kompliment von uns an die hervorragenden Gastgeber und unser begeisterungsfähiges Publikum! Wir haben uns sehr wohl und empfangen gefühlt. Da bleibt uns nur, der neuen Veranstaltungsreihe in Laubegast weiterhin solch durchschlagenden Erfolg zu wünschen.

"Kurz und knackig" geht es im März mit der nächsten Original-Ausgabe von Phrase4 weiter. Am 15.3. lesen wir zur gewohnten Zeit in der veränderbar. Mit dabei sein wird Anne, die Sabine auf der Couch vertritt.

Lesen im Sitzen (oben) und Couchfremdgehen (unten)




 

Foto: Olga Sander

Darf es auch ein bisschen mehr sein?

Wie bereits angekündigt, wollen wir mit unserer kleinen Lesebühne 2016 ein neues Format probieren. Unter dem Titel "Phrase4.solo" gibt es von nun an aller zwei Monate die Möglichkeit, die Stammbesetzung von ihrer ausschweifenden Seite kennen zu lernen. Statt Kurzgeschichten werden Romane und Novellen aus dem Schaffen von uns vier Autoren vorgestellt. Den Anfang macht Lars, der im Februar seinem dystopischen Roman "Drei Monde" vorstellen wird. Unserem Anspruch, ernsthaftes, skurriles und kurzweiliges zu präsentieren, werden wir dabei treu bleiben. Los gehts zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort, am Dienstag, den 16.02.2016 um 20:00 Uhr in der veränderbar, mit Lars am Text und Henning an der Moderation.

Nur wenige Tage später - am Freitag, den 19.02.2016 kann man im Breitgrad in Altlaubegast 8 eine interessante Kombination erleben. Whisky und Literatur heisst es ab 19:30 Uhr. Die schönsten Texte aus zwei Jahren Phrase4 von Sabine, Francis und Lars treffen auf das "Wasser des Lebens" aus Schottland. Wir freuen uns auf diese reizvolle Begegnung.

Und noch eine erfreuliche Nachricht zum Schluß: Phrase4 wurde bei der Jahresumfrage 2015 des Kulturmagazins Dresdner erstmals unter die besten 10 Literaturveranstaltungen gewählt. Wow - was für ein Ansporn! Vielen Dank all jenen, die uns ihre Stimme gegeben haben!

 
Von Schnee und Glatteis nicht zu stoppen!

Es war Dienstag, 10 vor 8, und vier Lesebühnenautoren schauten sich enttäuscht an. "Diesmal werden wir uns wohl alleine etwas vorlesen müssen!" lautete die düstere Prognose, denn die veränderbar war noch immer leer. Doch nur kurze Zeit später öffnete sich die Tür und ging nicht wieder zu, bis alle Plätze und zusätzlich herbeigestellte Stühle besetzt waren. Wir können unserem treuen Publikum nur immer wieder Komplimente machen - ihr seid auch nicht durch Schnee und Glatteis zu stoppen. Wahnsinn!

Erleichtert und beschwingt eröffnete Sabine mit aufrechtem Verhalten, Henning machte mit überraschend unalkoholischen Entdeckungen weiter, Lars sinnierte über die Bedeutung unnützer Steine und Francis hatte viel Freude am katastrophalen Verlauf eines Fehlalarms. Nach der Pause gab Francis noch das Stimmungsbild eines Mannes im Dauereinsatz ab, wühlte Henning sich fehlerfrei durch einen buschigen Text, sinnierte Sabine über Vorurteile zu Nationen und endete Lars mit missglückten Plantagen.

Im Februar (16.2.) wird es dann erstmals das neue Format Phrase4.solo geben. Dann stellt Lars seinen Roman "Drei Monde" vor und Henning wird moderierend und interviewend zur Seite stehen. Im März (15.3.) gibt es dann unsere Lesebühne Phrase4 im Originalformat mit der kurzen und knackigen neuen Phrase: "kurz und knackig".

Foto: Olga Sander

 

Foto: Olga Meier-Sander

Einen schwungvollen Start ins neue Jahr!

Das verspricht die Stammbesetzung der Phrase4-Couch. Unsere feine kleine Lesebühne beginnt das neue Jahr mit taufrischen Ideen in spannenden, skurrilen oder bedenkenswerten Geschichten. Dazu laden wir wieder herzlich ein - für Dienstag, den 19.01.2016 um 20:00 Uhr in die veränderbar.

Mit am Start ist die lange Januar-Phrase: "Des Fischers Fritze frägt, ob Goldfischfisch essbar ist". Wir verstehen diese Publikumsvorgabe als Herausvorderung und werden es schaffen, sie kunstvoll in einen unserer Texte einzubauen. Verlasst Euch darauf! Wer sie als erster entdeckt, bekommt als Preis, wie immer, eine Flasche Wein.

Und auch wenn sich 2016 einiges ändern wird, so bleibt vieles beim Gewohnten: Der Eintritt zu unser Lesebühne ist frei. Wir freuen uns über Gefallensbekundungen per Hut. Wer uns mit nach Hause nehmen möchte, kann am Büchertisch fündig werden. Und was es an Neuerungen im kommenden Jahr zu erleben gibt, das erfährt ihr am schnellsten, wenn ihr am Phrase4-Dienstag im Januar in der veränderbar kommt.

 
Was? Wirklich schon so alt?

Ja, wir können es selbst kaum glauben, aber Phrase4 feierte tatsächlich schon den 2. Geburtstag! Und was sollen wir sagen - es gab diesmal nicht nur einen Kuchen, auch nicht zwei, sondern sogar drei Stück. Dazu noch Sekt und Blumen und gute Wünsche in rauen Mengen. Der Bühnentisch quoll über - wir waren gerührt. Als kleines Dankeschön für unser treues und wieder sehr zahlreich erschienenes Publikum, hatten wir eine Jubiläumslesung abseits der üblichen Dramaturgie geplant. Für den ersten Teil machten wir uns eine Gemeinsamkeit der drei Herren zu nutze, die alle einstmals Ringer waren. So präsentierten wir nicht nur die passenden Accessoires und Kampftechniken, sondern auch noch schweißtriefende Ringergeschichten. Sabine rang eher mit den Eigenheiten von Dialekten und klärte ein Missverständnis auf. Damit ging es in die Pause, in der es Phrasenwein, Stollen und Geburtstagskuchen für alle gab.

Im Zugabenteil, dessen Zusammensetzung unser Publikum vorher wählen durfte, gab es ein Wiedersehen mit Marc von der Bürgerwehr, einer nackten Frau im Wald und einer hilflosen im Zug, zwei Schmetterlingen auf Abwegen und mit Wolfgang in der Sauna. Damit überzogen wir maßlos den sonst gültigen zeitlichen Rahmen - aber das war dem Anlass durchaus angemessen.

Wir danken allen Unterstützern, Besuchern und Literaturinteressierten für ein weiteres erfolgreiches Jahr mit unserer Lesebühne. Ganz besonders gilt unser Dank der veränderbar, unser Fotofee Olga, unseren Gastlesern Gesine Schäfer, Grit Kurth, Kaddi Cutz, Bonny-Lycen Henze, Jörg Stübing, "Trabioma" Gerda Koci und Marilisa Feger, die das Programm in diesem Jahr sehr bereicherten, den Musikern von Projekt Д, die unsere Texte mit auf ihre große Reise nahmen und dem Dresdner Buchverlag mit seinen Inprints. Im neuen Jahr gehts am 19.01.16 weiter. Diesmal lautet die Phrase: "Des Fischers Fritze frägt, ob Goldfischfisch essbar ist". Bis dahin - bleibt uns gewogen.

Fotos: Olga Meier-Sander



    
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Und wieder jagt ein Höhepunkt den nächsten!

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus. Am 01.12.2015 feiert unsere kleine Lesebühne bereits ihren 2. Geburtstag!. Wir sind voller Vorfreude und laden Euch herzlich dazu ein. Wie letztes Jahr gibt es auch wieder die Möglichkeit, einen Teil des Jubiläumsprogramms mitzubestimmen. Bis Sonntag Abend (29.11.) konnte man hier eine Wunschgeschichte wählen. Aber davon später mehr.

Erst einmal gab es noch eine wunderschöne Novemberausgabe von Phrase4. Francis machte mit einer kreativen Spielidee den Anfang. Dann war auch schon unsere Gästin Marilisa an der Reihe. Sie berichtete vom Wunsch nach menschlichen Einschmelzverfahren und problematischer Ernährungspädagogik. Lars schloss sich mit einer gewagten Mischung aus Prosa, Lyrik und Vortrag zu einer uralten Geschichte an. Sanft in die Pause und daraus heraus geleitete Sabine unser, wie immer, sehr aufmerksames Publikum. Zu erleben gab es unbekannte Bestattungsrituale und Flatterversuche einer übergroßen Fliege.

Damit waren wir auch schon im zweiten Teil gelandet, in dem Francis Vorurteile mit Wirklichkeit konfrontierte, Marilisa der Freude über ihren Vornamen Ausdruck verlieh und Lars Schneeleoparden des Ostens auf Abenteurer des Westens hetzte.

Einen Phrasenweingewinner, sowie eine neue Phrase gab es auch. Diese wird aber noch nicht verraten, da sie zur Jubiläumsausgabe keine Rolle spielt. Was wir stattdessen mit dem Wein machen und was wir sonst noch für Überraschungen planen, das geben wir vielleicht noch bekannt. Oder man muss es selbst erleben: zum 2. Geburtstag von Phrase4 am Dienstag, den 1.12.15 in der veränderbar!

 
Phrase4 im November im Doppelpack

Nach einem großartigen Auftritt im Uhrenmuseum in Glashütte, gibt es im November zweimal die Gelegenheit, unsere Lesebühne Phrase4 live und in Farbe zu erleben. Als erstes gibt es eine Lesung auf der 4. Dresdner Literaturmesse schriftgut und zwar am 8.11. um 16:00 Uhr im Amphitheater, Halle 3 B13. Da dieser Auftritt auf der Messe ein Teil des Gründungsmythos von Phrase4 ist, werden wir die vergangenen turbulenten zwei Lesebühnenjahre Revue passieren lassen.

Für den 17.11. laden wir dann wieder ganz herzlich in die veränderbar ein. Ab 20:00 Uhr startet die November-Ausgabe. "Wenn nur dieses Pack nicht wäre" lautet die dazugehörige Phrase. Wir verschenken eine Flasche Obstwein für die aufmerksamste Zuhörerin oder den schnellsten "hier"-Rufer. Da Henning leider passen muss, wird Marilisa Feger als Gastleserin auf der Couch Platz nehmen. Wir freuen uns auf Euch!

Foto: Olga Meier-Sander

 
Tief im Osten und vorher bei uns

Das Kollektiv von Phrase4 darf Teil eines einmaligen Projektes sein. Drei Musiker aus dem Dunstkreis der Band Die Ukrainiens reisen im Rahmen des Deutsch-Russischen Kulturaustausches BMECTE:GEMEINSAM im Oktober nach Russland. Im Gepäck haben Stefan Herrman (git./voc.) Wilhelmine Schwab (vl./voc.) und Martina Stoye (akk./voc) Musik verschiedener Epochen und Stile - eine Fusion aus traditionellem Folk und Liedermacherei. Zusätzlich zur Musik gibt es Lesungen mit Texten der jungen Dresdner Literaturszene auf Deutsch und Russisch. Daher werden Geschichten aus Phrase4 mit auf Reise in den tiefen Osten gehen. In 14 Universitäten Russland finden die Auftritte statt: in Perm, Jakutsk, Wladiwostok, Chabarowsk, Irkutsk, Krasnojarsk, Tomsk, Kemerowo, Omsk, Barnaul, Izhevsk und Kazan. Ein hierfür zusammengestelltes zweisprachiges Textbuch soll den Zugang zum literarischen Werk erleichtern und zum genauen Verständnis des Originals verhelfen, damit Schönheit und Eigenheiten beider Sprachen nicht verloren gehen.

Zur Einstimmung wird es vorher noch zwei Lese-Konzerte in Dresden geben! Wir laden herzlich ein, am Montag, den 28.9. um 20:00 Uhr in der Schankwirtschaft Schmiede (Hechtstraße 15). Wir werden in Vollbesetzung da sein und jeweils einen Text lesen. Wer dies verpasst, hat eine Woche später die letzte Chance. Am 5.10. ebenfalls um 20:00 Uhr sind wir in Teilbesetzung in der veränderbar in musikalischer Ummalung zu hören.

Alle die dieses großartige Projekt unterstützen wollen, können dies hier tun. Mehr Informationen gibt es bei Facebook und der Projektseite von Projekt Д.

 
Das geht ja gut los!

Vor nicht ganz vollem Haus startete unsere Lesebühne Phrase4 mit der Stammbesatzung in die neue Spielzeit. Der erste Text von Francis legte gleich mal die Latte sehr hoch, auch wenn einige Protagonisten seiner Geschichte von niedrigen Beweggründen getrieben waren. Lars führte in seiner Storie wiederum hohe Ziele an, die aber zum Niedergang führten. Sabine konterte mit einem Verwirrspiel, dass durch eine tierische Komponente bereichert wurde. Henning übernahm den animalischen Teil und kombinierte ihn mit hoher Kunst. Dann war schon Pause.

Im zweiten Teil beschäftigte sich Lars mit dem Einfluss von Abendlicht aufs Gemüt, Sabine konnte neues von Therese berichten, Francis stellte sich dem heldenhaften Kampf gegen Keime und Henning zog literarisch blank.

Die neue Phrase hängt am Puls der Zeit und lautet: "Wenn nur dieses Pack nicht wäre". Ob dies schwer zu entdecken sein wird, kann jeder am 17. November zur nächsten regulären Lesebühne in der veränderbar selbst ausprobieren.

Die Oktober-Ausgabe findet dieses Mal am 10.10. um 18:00 Uhr im Foyer des Uhrenmuseums in Glashütte statt. Wir folgen einer Einladung des Poetenpalavers. Als Gastleserin wird Marilisa Feger mit dabei sein und den fehlenden Lars ersetzen.

Vorher gibt es noch zwei spannende Veranstaltungen im Rahmen des Projekt Д zu erleben. Und zwar jeweils 20:00 Uhr am 28.9. in der Schankwirtschaft Schmiede und am 5.10. in der veränderbar. Demnächst gibt es zu diesem Projekt noch mehr Infos. Bleibt gespannt!

Fotos: Olga Meier-Sander



    
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Alles startklar für die neue Saison

Die Phrase4-Mann-(und Frau)schaft meldet sich vollzählig aus der Sommerpause zurück. Am 15.09.2015 starten wir ab 20:00 Uhr in die neue Lesebühnen-Saison. Mit dabei wird die lang vermisste Sabine Dreßler sein. Neben ihr nehmen in gewohnter Weise Francis Mohr, Henning H. Wenzel und Lars Hitzing auf der Couch Platz. Von nun an gibt es wieder regelmäßig frische, ernste, saftige, unerhörte und tiefgehende Geschichten aus den Tiefen des Alltages. Wir laden herzlich dazu ein!

Allen, die sich schon immer einmal vorgenommen hatten, am Dienstagabend zu Phrase4 in die veränderbar zu kommen, es aber nie schafften, sei unsere September-Phrase ganz besonders ans Herz gelegt: "Das Leben findet nicht im Konjunktiv statt". Selbige kann nicht nur als Ansporn verstanden werden, sondern ist auch der Schlüssel zu einer Flasche Gewinnerwein, so man als erster den korrekten Wortlaut in einem der Texte entdeckt und sich rechtzeitig meldet.

Auch im neuen Jahr lesen wir für freien Eintritt und freuen uns über freundliche Beachtung des Hutes.

 
Jetzt kann der Sommer kommen!

Ein letztes Feuerwerk war angekündigt - ein vorerst letztes Feuerwerk ist es geworden. Angelockt von der Chance auf eine große Portion Kurzgeschichten vor der Sommerpause, füllte sich die veränderbar zur Freude der Couchbesatzung bis auf den letzten freien Platz. Francis eröffnete und gab mit morbiden Haustier-Ableb-Episoden gleich die Richtung und das Tempo des Abends vor. Es folgte Lars, der kindliche Rechnereien und Ängste ironisch inszenierte. Dann war der Augenblick für unseren Spezialgast "Trabioma" Gerda Koci gekommen. Mit vollem Einsatz und Kraft ihrer Persönlichkeit gab sie Gedichte in sächsischer Mundart zum Besten. Henning war es dann vorbehalten, das Publikum wieder geräuschvoll auf hochdeutsch umzustellen und in die Pause zu geleiten.

Nach dieser setzte sich Henning mit dem Behördenwahnsinn und Sätzen im Konjunktiv auseinander. Die Trabioma dichtete über Reisetrubel und gewagte Bildinterpretationen. Francis wurde modern und warf ungewohnt viele Anglizismen in ein Ärztebüro und ins Publikum. Lars schloss einen Bogen zum Anfang und fügte der Aufzählung skurriler animalischer Todesarten eine weitere hinzu.

Das wars - jetzt kann der Sommer kommen! Und wenn es für die nächsten, hoffentlich sonnigen Monate noch eines Mottos bedarf, so empfehlen wir die neue Phrase: "Das Leben findet nicht im Konjunktiv statt". Diese und das Couch-Comeback von Sabine kann man zur nächsten Lesebühne am 15. September erleben. Wir bedanken uns herzlich bei unserem Publikum für die Treue in unserer zweiten Spielzeit! Danke auch der Mannschaft der veränderbar für die Unterstützung! Wer mag, kann uns noch einmal am 18. Juli um 15:00 Uhr mit einem Kurzauftritt beim Festival umsonst und draußen erleben. Kommt gut durch den Sommer!

Fotos: Olga Meier-Sander



    
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Ein letztes Feuerwerk vor der Sommerpause

Sommer, Sonne, Sonnenbrand - alles strömt nach draußen, um das schöne Wetter zu genießen. Unsere Lesebühne gibt sich der Konkurrenz der lauen Abende geschlagen und verabschiedet sich in die Sommerpause. Vorher jedoch zünden wir ein letztes literarisches Feuerwerk.

Am 16.06.2015 startet um 20:00 Uhr die Juni-Ausgabe von Phrase4 in der veränderbar. Unser Couchgast wird dieses Mal die "Trabioma" Gerda Koci sein – ein Dresdner Original. Der Eintritt ist frei, aber nicht umsonst. Für Wertschätzungen steht ein Hut zur Verfügung.

Die Phrase des Abends lautet: "Bahnglück mit dem letzten Zug" und wer diese zuerst hört und sich am raschesten bemerkbar macht, erhält einen Wein und die Ehre, die erste Phrase für die neue Spielzeit zu bestimmen.

Gerne verweisen wir auch noch auf das Literaturfest Meißen, wo am 12. Juni ein kleines "Best of Phrase4" und Einzellesungen von Henning, Francis und Lars zu erleben sein werden. Weitere Infos gibt es in der Rubrik Solo.

 
Maine Herren!

Unsere kleine, aber feine Lesebühne nähert sich der Zielgeraden zur Sommerpause. Das konnte sehen, wer zur Mai-Ausgabe von Phrase4 in die veränderbar gekommen war. Denn anders als im Winter und Frühfrühling blieben dieses Mal einige Sitze leer. Vielleicht lag es ja auch daran, dass wir keine Frau auf der Couch hatten. Wobei das nur als optische Einschränkung zählen kann, denn mit unserem Gastleser Jörg Stübing konnten wir einen hochwertigen Autoren und Vorleser engagieren.

Die ersten Geschichten kamen diesmal von Henning, der in drei kurzen Episoden spiegelbildliche Betrachtungen anstellte, sowie Mücken und mehr vergiftete. Jörg Stübing unternahm eine Reise zurück in die von morbiden Charme strotzende Friedrichstadt der neunziger Jahre. Francis verreiste auch - und zwar in sein Prager Lieblingsrestaurant und in die griechische Mythologie. Lars blieb in der Heimat und ließ seine Protagonisten nur in Gedanken Alkoholika an fremden Flüssen zu sich nehmen.

Im Zugabenteil verknüpfte Henning Plasmaspenden mit Gesang, verschickte Jörg Liebesbriefe zwischen Einhorn und Fledermaus, schilderte Francis einen Angriff im Februar und Lars fragte, wie man den Tag nutzt, wenn man zu alt für den Hörsaalslam geworden ist.

Heiß umkämpft war dieses Mal der Phrasenwein, denn die erntscheidenden Worte wurden von mehreren Zuhörern nahezu gleichzeitig entdeckt. Aus aktuellem Anlass gibt es eine neue, schwer zu übersehende Phrase, die da lautet: "Bahnglück mit dem letzten Zug". Nicht der letzte Zug, sondern die letzte Lesebühne vor der Sommerpause gibt es am 16. Juni mit Gastleserin "Trabioma" Gerda Koci. Davor sind wir mit einem "Best of" am 12. Juni beim Literaturfest Meißen zu erleben. Weitere Einzeltermine findet ihr in der Rubrik Solo.

Foto: Olga Meier-Sander

 
Ein literarischer Ausflug zur schönen Maienzeit

Für den Dresdner war Prag schon immer näher als Berlin. Und so heisst die Phrase für die nächste Ausgabe unserer Lesebühne passenderweise auch "Bier an der Moldau". Wir laden also - zumindest literarisch und mit den Flügeln der Gedanken - ein, zu einem kleinen Ausflug über alle Grenzen hinweg.

Doch auch für Abstinenzler oder Reisemuffel wird bei der Mai-Lesung von Phrase4 sicher das passende dabei sein. Unterstützt werden wir diesmal auf der Bühne von Jörg Stübing. Freut Euch auf acht neue Geschichten, die es am Dienstag, den 19.05.2015 ab 20:00 Uhr in der veränderbar zu hören geben wird. Der Eintritt ist frei.

Und nicht zuletzt - es gibt auch die Chance, mit Bier an der Moldau Wein an der Elbe zu gewinnen. Denn wer als erstes unsere Phrase heraushört und sich entsprechend bemerkbar macht, kann eine Flasche für den Eigenbedarf mit nach Hause nehmen. Was dann passiert, ist vielleicht eine neue Phrase wert.

Foto: Olga Meier-Sander

 
Und die rote Laterne geht an ....

Der erste warme Frühlingsabend versetzte ganz Dresden in einen hormonellen Ausnahmezustand. Während es sich viele Neustädter im Alaunpark zwischen Hundehäufchen gemütlich machten, wetteiferte die Couchbesatzung von Phrase4 in der veränderbar um die rote Laterne. Unsere Gästin Bonny-Lycen Henze machte mit einer Liebeserklärung an die Elbe den Anfang. Henning widmete sich Gesprächen über Intimrasuren, während Lars mit seiner Geschichte Staub und Erinnerungen aufwirbelte. Francis beendete den ersten Teil mit einer Koalition der nikotinsüchtigen und intimen Informationen über die Nachbarn, die diese gern für sich behalten hätten.

Davon inspiriert verbrachte ein Großteil des Publikums die Pause im Freien und unterhielt sich angregt, was, wie Henning im nächsten Text verdeutlichte, an anderer Stelle einfach nicht gegangen wäre. Bonny wechselte das Thema von dem was nicht geht, zu dem, was man nicht mehr glaubt. Und Francis erzählte von einem Buchladen, vom der er glaubt, dass er nicht mehr geht. Zum Abschluß zündete Lars noch einmal die rote Laterne an und erläuterte den Unterschied zwischen Busen und Brust.

Trotz vieler falscher Fährten zu unserer Phrase, gab es diesmal keine Falsch- und nur eine richtige Meldung. Eine Flasche Erdbeerwein wurde getauscht gegen die neue Phrase "Bier an der Moldau". Jeder, der da an ein romantisches Rendezvous denken muss, ist herzlich zur nächsten Ausgabe unserer Lesebühne, am 19. Mai eingeladen. Als Gastleser wird Jörg Stübing auf der Couch Platz nehmen.
 

Foto: Olga Meier-Sander

Abwechslungsreich und voller Kapriolen

Es ist April und unsere kleine Lesebühne will sich ein Beispiel am Wetter nehmen. Das ist, wie für diesen Monat üblich, abwechslungsreich und voller Kapriolen. Für die Abwechslung haben wir diesmal Bonny-Lycen Henze am Start - besser gesagt, auf der Couch und am Mikrofon. Für die Kapriolen ist unsere Phrase zuständig, denn sie besteht aus stolzen fünf Worten und lautet "Frühstück für fünf üble Würger".

Wir laden daher herzlich für Dienstag, den 21.04.2015 um 20:00 Uhr in die veränderbar zur April-Ausgabe von Phrase4.

Alles andere bleibt wie gewohnt: der Eintritt ist frei - fürs schlechte Gewissen und Beifallsbekundungen gibt es einen Hut. Die veränderbar wird zur Lesung rauchfrei sein. Für aufmerksames Heraushören der Phrase und schnellstes "Anschlagen" gibt es einen Siegerwein. Die besten Startplätze für diesen Wettlauf gibt es nur bei pünktlichem Erscheinen. Freut Euch auf einen Abend wie Aprilwetter - nur eben ohne nass werden.

 
Ein warmer Tag - ein heißer Abend

Der Frühling lockte mit seinem ersten schönen Tag und so wollten auch wir von der Lesebühne Phrase4 dem in nichts nachstehen. Die bis auf den letzten Notstuhl gefüllte veränderbar war Ansporn genug, sich mächtig ins Zeug zu legen. Und so begann Lars gleich mit einer Sauna-Geschichte, die den Schweiß auf die Stirnen der Zuhörer trieb. Francis hielt die Temperatur, in dem er aus seinem brandneuen Kriminalroman heiße "Februar"-Tage schilderte. Gastleserin und Geburtstagskind Kaddi Cutz erzählte von ersten Erlebnissen mit dem wilden Osten und begrifflichen Differenzen bei Erzeugnissen aus dem heißen Backofen. Henning hatte dieses Mal die längste Geschichte, mit der er den ersten Teil beschloss und den zweiten begann und darin schilderte er, was es (Achtung Wortwitz!) heißt, eine Litfaßsäule vererbt zu bekommen.

Anschließend widmete sich Kaddi einer ganz und gar nicht heißen Biene, Francis hatte eine Idee für eine heiße App und Lars erhitzte ein Auto samt Hund, womit er wieder bei der Sauna vom Anfang gelandet war und sich der Kreis schloss.

Als Ausgleich dafür, dass die Phrase beim letzten Mal nicht erkannt wurde, gab es dieses Mal zwei Falschmeldungen und ein wahres Gerangel im entscheidenden Augenblick. Am 21.04.2015 gibt es die nächste Chance auf einen Gewinnerwein mit ganz vielen "ü"s in "Frühstück für fünf üble Würger".

Unsere Lesebühne Phrase4 gibt es wieder am 21.04.2015 mit Gastleserin Bonny-Lycen Henze. Wir danken unserem treuen Publikum, der veränderbar und Olga für die tollen Fotos!

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Phrase4 als Buchmessen-Rollmops

Pünktlich nach dem langen Buchmessen-Wochenende in Leipzig gibt es am Dienstag, den 17.03.2015 die nächste Ausgabe von Phrase4 zu erleben. Um 20:00 Uhr startet in der veränderbar unser Alternativprogramm für alle Daheimgebliebenen und das Katerfrühstück für alle Messeberauschten. Wenn man so will, sind wir der Rollmops unter den Lesebühnen.

Als Gast können wir dieses Mal die Slammerin und Slam-Organisatorin Kaddi Cutz auf der Couch begrüßen. Für Abwechslung wird also auf jeden Fall gesorgt sein.

Und auch die Phrase des Abends könnte man auf die Vielfältigkeit der zeitgenössischen Literatur beziehen. "Der dritte Weg" ist nicht nur wortwörtlich in einem unserer Texte zu entdecken, sondern auch im stilistischen Facettenreichtum unserer Lesebühne. Für ersteres gibt es einen Gewinnerwein - für letzteres einen phantastischen Abend. Wir laden herzlich dazu ein!

 
Umsonst, aber nicht unnütz

Für die Februar-Ausgabe unserer Lesebühne Phrase4 hatten wir uns dem unnützen Wissen verschrieben. Die Nähe zum zeitgleich stattfindenden Faschingshöhepunkt war dabei wohl nicht ganz zufällig. Erst sah es auch so aus, als wollte dieses Mal die närrische Konkurrenz für leere Plätze sorgen. Doch als Francis den Abend eröffnete, war die veränderbar wie gewohnt fast randvoll gefüllt.

Henning begann mit unnützen Unterhaltungen zwischen Frauen und Hunden in warmen Cafés. Francis erzälte von unnützen Geschenken - insbesondere Kalendern ohne sich räkelnde Frauen. Unser eigens aus Leipzig eingeflogener Spezialgast Grit Kurth las von einem jungen Studenten, der durchaus nichts unnützes tat und trotzdem daran verzweifelte. Und Lars beschloß schließlich den ersten Teil mit einem Protagonisten, der sich in eine unnütze Arbeit vertiefte, die zudem noch was mit Mathematik zu tun hatte.

Unser Publikum schien aus all dem trotzdem einen Nutzen zu ziehen, denn es blieb auch zum zweiten Teil. So wurde es Zeuge von Kulturschocks beim Poetry Slam, missglückten Therapiesitzungen, Wochentagsphänomenen und Dachlawinen unterschiedlichen Inhalts. Unsere Phrase war offensichtlich zu gut versteckt, denn sie blieb unnützer Weise unentdeckt.

Davon unbeeindruckt machen wir im März weiter. Am 17.03.2015 gibt es das nächste Mal unsere Lesebühne Phrase4 zu erleben. Als Gastleserin wird Kaddi Cutz auf unserer Couch Platz nehmen. Die Phrase zu entdecken wird im März vielleicht etwas leichter, denn sie lautet: Der dritte Weg.

Die Mann- und Frauschaft am Mikrofon sagt herzlich Danke! Es war absolut unnützt, aber es hat wieder riesigen Spaß gemacht!

Foto: Olga Meier-Sander

 

Foto: Olga Meier-Sander

Für Faschingsmuffel und solche, die es werden wollen

Helau und Alaaf sind Signalrufe, die die meisten zur Fernbedinung stürzen und schnell abschalten lassen. Wer genug vom Schunkeln auf Bierbänken und "närrischem Treiben" hat, für den ist ein Besuch in der veränderbar die Empfehlung des Abends. Die Februar-Ausgabe von Phrase4 fällt in diesem Jahr nämlich auf den Faschingsdienstag, den 17.02.2015. Für die meisten wird dies eine gute Nachricht sein.

Wir laden ein, zu neuen Geschichten - von ernsthaft bis skurril, von lustig bis ergreifend. Als Spezialgast konnten wir Grit Kurth aus Leipzig für unsere Lesebühne gewinnen.

Die Phrase des Abends lautet "einfach Träume" und die Schwierigkeit wird wohl darin bestehen, sie zwischen all dem Traumhaften zu entdecken. Wir starten um 20:00 Uhr im Hinterhaus der Görlitzer Str. 42. Statt eines Eintritts gibt es einen Hut und statt Kostümzwang freie Platzwahl - zumindest, wenn man zeitig da ist. Den letzten Zweiflern sei gesagt, dass die nächste Chance auf Phrase4 am Faschingsdienstag erst in 6 Jahren, am 16. Februar 2021, besteht. Na dann - Wir freuen uns auf Euch!

 
Ein Neuanfang mit ganz vielen Leichen

Auch im neuen Jahr gehört der dritte Dienstag im Monat Phrase4 in der veränderbar. Mit Gastleserin Gesine Schäfer auf der Couch startete unsere Lesebühne mit einem ruhigen, aber zutiefst morbiden Abend die Spielzeit 2015.

Es begann Henning mit einem Esel, einem Kinderfoto und einer toten Band. Lars hatte keine Leiche zu bieten, aber dafür einen phänotypischen und charakterlichen Untoten. Gesine produzierte Leichen am laufenden Band, in dem sie den Kopfinhalt von Pinguinen und Schulkindern verglich. Und weil wir einmal in der Pathologie gelandet waren, blieb Francis gleich dort um über Bestattungsentscheidungen nach Scheidungen zu sinieren.

Im zweiten Teil erzählte Lars von Proletarischen Eichenholzmöbeln gegen die IKEAisierung der Arbeitszimmer. Henning setzte sich in einem sprachbegleitenden Text mit Sinn und Unsinn auseinander. Gesine brillierte mit der kollektiven Verschleierung von Todesursachen. Und Francis setzte schließlich einen Schlusspunkt mit aktuellem Bezug, in dem er politische Allergien durch tierhaarverursachte austragen ließ.

Am 17.02.2015 gibt es die nächste Lesebühne Phrase4. Dann gilt es auf die beiden Worte "einfach Träume" zu achten. Als Gastleserin wird Grit Kurth aus Leipzig auf der Couch Platz nehmen.

Vorher, am 31.01.2015 feiern wir noch mit unserem Veranstalter, dem Artderkultur e.V. das zehnjährige Bestehen mit einem kurzen Auftritt. Danke Euch allen und kommt zahlreich wieder!

Fotos: Olga Meier-Sander



    
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Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr

Was gibt es nicht alles für Vorsätze zum Jahresanfang: mehr Sport, weniger Süßigkeiten, mehr Zeit für die Dinge, die einem wirklich Spaß machen und mal wieder etwas mehr Kultur. Alles das kann man zur nächsten Lesebühne Phrase4 verwirklichen. Zumindest, wenn man mit dem Fahrrad oder einer zünftigen Wanderung am Dienstag, den 20.01.2015 den Weg in die veränderbar findet.

Wir starten mit frischen Geschichten ins neue Jahr und freuen uns sehr, als Gastleserin Gesine Schäfer auf der Couch begrüßen zu dürfen.

Los gehts, wie immer, um 20:00 Uhr im Hinterhaus der Görlitzer Str. 42, mit freiem Eintritt und einem Hut, der sich über das gesparte Süßigkeitengeld freut. Und wer nicht mit leeren Händen nach Hause gehen will, der sollte sich die Phrase "Jedes Ding hat seinen Wert" merken und sehr, sehr schnell sein!

 
So richtig und mit Torte

Einen unvergesslichen Abend erlebte, wer zur letzten Lesebühne des Jahres einen der Sitzplätze in der veränderbar ergattern konnte. Die Phrase4-Mannschaft - vor Sabines Auszeit noch einmal in Stammbesetzung - hatte zum großen Finale mit kleinem "Best-of" geladen. Passend zum ersten Geburtstag gab es sogar eine Torte. Wir waren gerührt.

Sabine bedankte sich mit einer anschaulichen Betrachtung über Therianthropie in der deutschen Provinz. Lars verschlug es literarisch nach Norwegen, wo er über unterschiedliche Freiheiten philosophierte. Henning befasste sich mit Vorzügen und Nachteilen olfaktorischer Gleichgültigkeit. Und Francis wiederum ging biologisch geerdet auf mögliche Komplikationen beim bevorstehenden Fest ein.

Nach der Pause gab es eine kleine Bescherung, wobei nicht alle Wichtelgeschenke auf den ersten Blick ihre Bedeutung offenbarten. Ganz nach Publikumswunsch folgten nun die Geschichten, die zuvor per Stimmzettel und Online-Abstimmung gewählt worden waren. So gab es ein Wiedersehen, besser gesagt Wiederhören, mit feurigen Hengsten, einem sprechenden Pinguin, Frank Zappa auf dem Klo und einem Weihnachtsmann im Straßengraben.

Noch mehr Fotos von diesem überaus gelungenen 1. Geburtstag findet, wer uns auf Facebook besucht. Unser neues Profil freut sich über viele erhobene Daumen.

Im neuen Jahr geht es mit Phrase4 nahtlos weiter. Am 20.01.2015 gibt es die nächste Lesebühne. Dieses Mal werden wir als Gastleserin Gesine Schäfer auf der Couch begrüßen. Die Januar-Phrase wurde freundlicherweise von einem Glückskeks zur Verfügung gestellt und lautet: Jedes Ding hat seinen Wert.

Danke für den wundervollen Abend! Danke an Olga für die tollen Fotos und den Kuchen. Danke dem Team der veränderbar für ein Jahr Lesebühne im Hinterhaus der Görlitzer 42!

Foto: Olga Meier-Sander

 

Foto: Olga Meier-Sander

Halleluja!

Am Dienstag, den 16.12.2014 feiert unsere Lesebühne Phrase4 ihren ersten Geburtstag! Wir sind erfreut und überrascht - vor allem darüber, dass wir ein so treues Publikum haben, das Monat für Monat die veränderbar füllt. Wir sagen Danke und verschenken die Möglichkeit, das Programm im Dezember mit zu bestimmen. Welche Geschichte des vergangenen Jahres hat Euch besonders gefallen oder was wollt ihr endlich einmal hören? Die Story mit den meisten Punkten wird dann im zweiten Teil zu hören sein.

Die letzte Phrase des Jahres lautet, zur bevorstehenden Völlerei passend: "Essen ist überbewertet". Für die erste Meldung gibt es den letzten Wein dieser Saison.

Start ist um 20:00 Uhr im Hinterhaus der Görlitzer Str. 42. Der Eintritt ist wie immer frei - eine Spende im Hut dafür gern gesehen.

 
Voll Freude, Vorfreude und Wahnsinn

Eine volle veränderbar brachte uns dieser Vorabend des Buß- und Bettages. Wahnsinn, dachten wir uns. Und wahnsinnig ging es weiter, denn Francis hisste feierlich die Flagge mit der goldenen Karotte und verteilte Gerontenbonus, der nicht nötig gewesen wäre. Lars begab sich darauf hin in die Niederungen des Alltages und fragte, wie viel Wahnsinn noch normal war. Sabine ließ ostdeutsche Freikörperkultur auf anglikanische Prüderie prallen und erzeugte so ein wahnsinnig intensives Erlebnis auf allen Seiten. Henning schließlich war der Meinung, ihm würde sowieso keiner glauben, was ihn zu einer Runde über den Friedhof verleitete, wo er weder Sinn noch Wahn, dafür aber die Novembersonne fand.

Unsere Phrase - diesmal schon im ersten Teil versteckt - wurde sofort enttarnt. Und das sogar von drei aufmerksamen Zuhörern gleichzeitig. Wahnsinn!

Sabine machte nach der Pause weiter mit einer Protagonistin, die einen Schnauzbartträger liebte. Lars erzählte von kindlicher Forschung zum Newtonschen Axiom. Henning befasste sich mit kopulierenden Pferden und Francis mit fehlgeleitetem Silikonspielzeug. Hier noch einmal auf den Wahnsinn zu verweisen erübrigt sich von selbst!

Voll Vorfreude blicken wir nun auf die Dezember-Ausgabe unserer Lesebühne! Denn da gilt es nicht nur die neue Phrase "Essen ist überbewertet zu entdecken, sondern - *Tata* - den 1. Geburstag von Phrase4 zu feiern. Als kleines Dankeschön an unser treues Publikum, werden wir am 16.12.2014 jeweils einen neuen Text und einen Höhepunkt dieses Jahres lesen. Welche Geschichte wollt Ihr noch einmal hören? Stimmt ab und wir werden Eure Wünsche erfüllen! Danke allen Gästen und dem Team der veränderbar für einen Abend voller Freude, Vorfreude und Wahnsinn.

Foto: Olga Meier-Sander

 
Schlag auf Schlag

Literarisch ist im Herbst in Dresden ganz schön was los. Die Phrase4-Mannschaft stand gerade noch auf der Bühne bei der 3. Dresdner Literaturmesse schriftgut und nun laufen schon wieder die Vorbereitungen für die Lesebühne am 18.11. in der veränderbar auf vollen Touren.

Trotz allem werden wir versuchen, am Dienstag wieder für ein literarisches Schlüsselerlebnis zu sorgen. Unsere Phrase des Monats könnte dabei helfen, denn es handelt sich um den "Betreuungsschlüssel". Wer diesen heraushört und sich zuerst meldet, wird belohnt und für die neue Phrase verpflichtet.

Los geht es um 20:00 Uhr im Hinterhaus der Görlitzer Str. 42. Viele Zuhörer würden uns wieder sehr erfreuen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Foto: Olga Meier-Sander

 
Von Quoten, Regeln und Ausnahmen

Daß Henning schon in seiner Eröffnung auf Quoten und Unfälle zu sprechen kam, war kein gutes Omen. Vorläufig nahm der Abend aber erst einmal seinen gewohnten Verlauf. Die veränderbar hatte einen ansehnlichen Füllstand, die Einlaufmusik gab eine kleine Erinnerung an die Phrase des Abends und das Publikum lauschte gespannt.

Lars nahm den roten Faden auf und protokollierte Folgen von Unfällen. Sabine schwebte mit ihrer Geschichte im Zweifel zwischen Bedrohung und Abenteuer und auch Francis widmete sich einem delikaten Verbrechen, das sich - wie sollte es an diesem Abend anders sein - als Unfall entpuppte. Mit einer Anleitung zur Potenzsteigerung von Rauschmitteln, die garantiert nicht zu Unfällen führt, beschloss Henning den ersten Teil.

Nach kurzer Pause ohne Zwischenfall fesselte Sabine die Zuhörer mit ihrer Erzählung dermaßen, daß es zu einem Sonderfall kam und erstmals die kunstvoll versteckte Phrase überhört wurde. Vielleicht sorgte das bei Francis für einen Anflug von Wehmut, was ihn in seiner Geschichte zur Aussage verleitete: "Früher war nicht alles schlecht". Henning kam dann wieder zum eigentlichen Thema zurück und beschrieb Unfälle mit Fahrradklingeln, bevor Lars mit einem tierischen Reinfalll den Kreis schloss.

Vielleicht führte ja der thematische Rahmen dazu, daß der "Regenbogen" diesmal unentdeckt blieb. Für die Nennung der neuen Phrase "Betreuungsschlüssel gab es dennoch einen Wein und damit ein gelungenes Ende.

Unser Dank gilt unserem Publikum und dem Team der veränderbar. Phrase4 gibt es wieder - im November sogar zweimal! Zum einem beim Short-Storys-Abend am 7.11. um 18:15 Uhr auf der Messe schriftgut und zum anderen zur regulären Lesebühne am 18.11.2014 zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort.

Foto: Olga Meier-Sander

 

Foto: Olga Meier-Sander

Somewhere over - oder so ähnlich

Nach dem fulminanten Start in die neue Spielzeit, geht es schon am Dienstag, den 14.10. kunterbunt weiter. Denn passend zum Herbst präsentiert unsere Lesebühne in der veränderbar nicht nur farbenfrohe Texte zwischen Ernst und Skurrilität, sondern wartet auch mit der passenden Phrase "Regenbogen" auf. Diese gilt es wieder, in einer unserer Geschichten zu entdecken. Dem schnellsten winkt eine Flasche Wein und das Recht - besser gesagt, die Pflicht- die Phrase fürs nächste Mal zu bestimmen.

Wir würden uns freuen, ab 20:00 Uhr wieder viele Gäste zu Phrase4 begrüßen zu dürfen!

Mehr bleibt nicht zu sagen - außer, es gibt bei uns Hut statt Eintritt. Und alles andere muß man selbst erleben.

 
Es geht auch ohne - aber mit ist schöner!

Es gibt einen schöneren Anblick, als schwedenblonde Stomaschwestern - zum Beispiel die gefüllte veränderbar am Dienstag Abend zu Phrase4. Es hätte keinen besseren Start in die neue Spielzeit geben können!

Henning eröffnete mit einem Text, der komplett ohne den 19. Buchstaben im Alphabet auskam. Francis konterte mit einer Kriminalgeschichte, die ganz ohne Leiche auskam. Lars legte nach, mit einer Behauptung über Leuchtmittel, die ohne Gegenbeweis auskam. Und Sabine glänzte wieder mit einer Therese-Geschichte, die ohne die obligatorische Pause ausgekommen wäre.

"Ist das Slam oder Comedy?" fragte ein Neuling an diesem Abend. "Nein, Baby, das ist Lesebühne. Der Spaß entsteht durch abwechselndes Zuhören und mitdenken!" Und so ging es denn auch weiter. Sabines Geschichte kam zu guter Letzt ohne Geschrei aus, Francis' ohne Phrase, obwohl er sie zur Hälfte verwendete. Henning verzichtete auf Zahnarzthelferinnen mit goldenem Haar, flocht aber den Halbsatz des Abends kunstvoll ein, und Lars endete mit einer Story, die von Unzufriedenheit erzählte, obwohl sie ohne Frauen auskam.

Bei der nächsten Lesebühne werden wir dafür dann nicht ohne Regenbogen auskommen, denn das ist die neu gekürte Phrase für den Oktober. Selbige gibt es dann, kunstvoll versteckt, in einem unserer Texte, am 14.10.2014 zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort. Wir danken allen Gästen und dem Team der veränderbar für den wundervollen Abend!

Foto: Olga Meier-Sander

 
Ich glaub, es geht schon wieder los

Die Sommerpause ist zu Ende und mit der knackigen Phrase "schwedenblonde Stomaschwestern" startet Phrase4 in die nächste Spielzeit. Am Dienstag, den 16.9. und von da ab wieder monatlich, könnt Ihr unsere Lesebühne in der veränderbar. erleben. Wir starten 20:00 Uhr und wie immer gibt es einen Wein zu gewinnen.

Der Eintritt ist frei - ein Hut steht bereit und freut sich auf Füllung. Und weil es uns allen hilft, wird die veränderbar zur Veranstaltung rauchfrei sein.

Das Anfangsfoto des letzten halben Jahres wandert hiermit ins Archiv und wird durch ein sonniges Bild ersetzt.

Wir freuen uns auf gebräunte, erholte, neue oder altbekannte Gesichter.

Foto: Bianca Raum
 
Empor zum Licht

Autoren wird ja manchmal nachgesagt, dass sie ein lichtscheues Völkchen seien. Geschrieben wird im dunklen Kämmerlein und vorgetragen im verrauchten Lyrikkeller. Und die Wohnung - naja.

Phrase4 tritt den Gegenbeweis an und wagt sich nach draußen - nicht vergebens, aber dafür umsonst. Soll heißen, wir haben einen Gastauftrtitt beim Festival umsonst und draußen, am Sonnabend, den 19.07. um 15:30 Uhr an der Garnisionskirche.

Wir lesen dieses Mal keine neuen Texte, sondern unsere persönlichen Favoriten. Wer trotzdem eine Phrase heraushört, darf gern laut jubeln, dann den erstaunten Umstehenden unser Spiel erklären und sie zum nächsten regulären Termin am 16. September einladen.

Wir danken dem artderkultur e.V, der nicht nur die veränderbar betreut, sondern auch "umsonst und draußen" organisiert. Wir freuen uns auf einen entspannten Nachmittag im Sonnenschein. Mehr Informationen gibt es unter diesem Link.

Foto: Olga Meier-Sander

 

Foto: Olga Meier-Sander

Das Runde im Eckigen - und zwei Halbzeiten gab's auch

Wer kommt wohl an diesem Abend, fragten wir uns im Vorfeld. Die Fußball-WM war noch jung, die Begeisterung spürbar und mit Brasilien-Mexiko stand eine durchaus interessante Partie auf dem Spielplan. Den ersten Gast mussten wir auch gleich wieder wegschicken, denn er fragte, ob es heute in der veränderbar Fußball zu sehen gibt. Das ging ja gut los!

Doch siehe da - pünktlich 20 Uhr war der Raum gefüllt wie immer. Der einzige Hinweis an eine parallel laufende Konkurrenzveranstaltung war der stark erhöhte Frauenanteil im Publikum.

Henning eröffnete mit einer Anlehnung an die Phrase des Abends und einem Protagonisten, dessen Probleme mancher Autor gerne hätte. Lars beschrieb eine Metamorphose unter Zuhilfenahme von Naturgewalten. Diese kamen auch in Francis' Text vor, übernahmen dort aber die Täterschaft in einem delikaten Mordfall. Sabine schloss den ersten Teil mit erheiternden Betrachtungen über Grünpflanzen bei der ARGE und plötzliche Vaterschaften.

Im "Zugabenteil" verscheuchte Sabines Heldin einen Fuchs aus einem Fahrrad, ließ Lars ein Geburtstagskind auf Vögel hoffen, die an Fensterscheiben fliegen und Henning beschrieb innovative Ideen für Smartphone-Apps und öffentliches Fußballglotzen. Den Schluß machte Francis, der über beliebte und benötigte Orte philosophierte, um schließlich bei der Phrase des Abends zu landen. Der Kreis hatte sich geschlossen, das Runde war im Eckigen und Phrase4 verabschiedete sich in die Sommerpause.

Wir beenden damit ein überaus erfolgreiches, beschwingtes, überraschendes, anregendes und abenteuerliches erstes Halbjahr unserer Lesebühne. Bleibt uns treu und weiterhin neugierig und aufmerksam! Weiter gehts mit Phrase4 in der veränderbar am 16.09.2014 - dieses Mal mit der reizvollen Phrase: "schwedenblonde Stomaschwestern". Ein kleines "Best of" gibt es noch am 19.07.14 um 15:30 Uhr beim Festival umsonst und draußen.
 
Jetzt aber hurtig!

Am Dienstag, den 17.6. könnt Ihr die letzte Lesebühne Phrase4 vor der Sommerpause erleben. Gibt es einen besseren Grund, mal wieder oder erstmalig ab 20:00 Uhr in der veränderbar vorbei zu schauen?

Also rafft Euch auf und kommt auf einen "Jump" vorbei. Wer genau aufpasst, kann sich auch noch mit einem Siegerwein eindecken und übersteht so sicherlich besser die Phrase4-freie Zeit.

Der Eintritt ist wie immer frei - dafür verbreitet der Hut auf der Theke ein schlechtes Gewissen. Und auch wenn es mal wieder richtig voll sein sollte, kann man die Bühne von der hintersten Reihe noch sehen, denn die veränderbar wird zur Veranstaltung rauchfrei sein.

Werbung: Wer glaubt, so gar nicht auf Geschichten zwischen Wahnwitz und irrem Ernst verzichten zu können, dem sei der neue Menüpunkt "Solo" wärmstens empfohlen.

Foto: Olga Meier-Sander

 

Foto: Olga Meier-Sander

Leicht, warm und beschwingt...

...mit diesen drei Worten lässt sich wohl die Maiausgabe von Phrase4 am besten beschreiben. Zu den Klängen der irischen Endlosschleife nahmen wir Bühne und Couch in der veränderbar in Besitz. Geradezu leichtfüßig startete Francis das Programm, obwohl der Titel seines Textes Melancholie versprach. Mit Glockengeläut ging es weiter, als Henning versuchte, Aufklärung 2.0 zu betreiben. Höhenflüge auf Grund eines tiefen Falles hatte der Protagonist in Lars' Geschichte. Und Sabine flog mit der versammelten Hörerschar noch weiter, und schaffte es von der Tatort-Couch zu starten und in Neuseeland zu landen.

Nach einer kurzen Pause gab es erneut einen musikalischen Einzug und diesmal auch eine kleine Stepptanzeinlage. Was macht man nicht alles für die Phrase des Abends. Sabine verschwand daraufhin für drei Tage im Wald, obwohl sie da noch nicht wissen konnte, dass Francis als nächstes Schlager singen und einer gewissen Elisabeth seine Geschichte widmen würde. Henning erkläre anhand prominenter Beispiele, wie müssig es ist, über Prominente zu reden und Lars ließ eine taffe Frau die wohl sauberste Art einer Trennung vollbringen.

Allen unseren Gästen, die der starken Konkurrenz von Biergarten und Alaunpark getrotzt hatten, gilt unser herzlicher Dank. Es war uns wieder eine große Freude, für Euch lesen zu dürfen. Danke auch an das Team der veränderbar für die Unterstützung und die reibungslose Zusammenarbeit. Die Phrase für die Juni-Ausgabe hat genauso viele Buchstaben wie der Monatsname und die ersten beiden sind sogar gleich. "Jump" lautet das Wort, das es beim nächsten Mal zu finden gilt.

Wir sehen und hoffentlich wieder, zum letzten Mal Phrase4 vor der Sommerpause - am 17.06.2014 um 20:00 in der veränderbar.

PS: Ein Nachbericht zur Mai-Ausgabe ist auch auf Evys Blog zu finden.
 
Tanz in den Mai

Bald ist es wieder so weit und Phrase4 sagt üblem Wetter und schlechter Laune den Kampf an. Passend dazu gibt es eine beschwingte Phrase, die einer von uns vier in seinem Text verstecken wird und bei deren Erkennung und lautstarker, sowie rechtzeitiger Meldung eine Flasche Wein winkt. Wir fordern Euch auf zum "Irish Dance", am Dienstag, den 20.5. ab 20:00 Uhr zur nächsten Lesebühne Phrase4.

Und weil es im April so wunderbar funktioniert hat, wird auch dieses Mal die veränderbar zur Veranstaltung rauchfrei sein.

Der Eintritt ist frei. Trotz Tanzphrase gibt es keinen Korb, sondern einen Hut, der sich über Wertschätzungen freut.

Und die Sache mit der Lampe kriegen wir bis dahin auch irgendwie hin.
 
Adäquate Schattenspiele

Dieser Abend lud nicht gerade dazu ein, das Haus zu verlassen. Kalt, nass und stürmisch war dieser 3. Aprildienstag und dennoch füllte sich die veränderbar bis auf wenige freie Plätze. Es war wieder Zeit für unsere Lesebühne Phrase4 - eine bunte Mischung lustiger, spannender, romantischer und skurriler Kurzgeschichten, die "die Welt da draußen" schnell vergessen ließen.

Passend zur roten Lampe auf der Bühne machte Henning mit einem ungewöhnlichen erotischen Abenteuer den Anfang. Francis wechselte zur Farbe Blau, welche den Lieblingskittel seines Protagonisten zierte. Lars erklärte die Bedeutung der Farbe Grün für die Rituale einiger Eingeborener, während Sabine mit einem schmerzhaften, aber intensiven Rot verdeutlichte, warum man sich nicht über jeden Sprachfortschritt seines Kindes freut. Damit endete der erste Teil und begann der zweite nach einer kurzen Pause. In diesem verlor Lars sich und seine Helden an gelb glühende Irrlichter. Francis und Henning blieben hingegen ihren Farben treu - bei ersteren in Form eines Zustandes aus unangemessenen Anlass, bei letzterem bei der Wahl des Themas, das dem Abend eine Art erotische Rahmenhandlung gab und gleichzeitig selbigen beendete.

Unsere Phrase hatte dieses Mal eine um wenige hundertstel Sekunden längere Lebensdauer, als gewöhnlich, wurde aber dennoch wieder zielsicher entdeckt. Im Tausch gegen eine Flasche Erdbeerwein wird es dann nächstes mal rhythmisch mit "Irish Dance". Wir danken allen Gästen und dem Team der veränderbar für den klaren Abend! Die nächste Phrase4 gibts am 20.05.2014 zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort.

Empfohlen sei an dieser Stelle noch ein Rückblick aus dem Publikum. Nachzulesen bei Olgas Blog unter dem Titel "Gewinnbringender Abend".
 
April, April!

Nein, das ist kein Scherz - am Dienstag, den 15.4. wird es ab 20:00 Uhr die nächste Lesebühne Phrase4 geben. In kompletter Stammbesetzung werden wir frühlingsfrische Texte lesen und die Publikumsaufgabe "adäquat" umsetzen.

Um auch olfaktorisch für Frische zu sorgen, wird die veränderbar zur Veranstaltung rauchfrei sein. Für die obligatorische Pause und das eventuell dadurch fehlende Ambiente wird gesorgt werden.

Der Eintritt ist wie immer frei. Wir freuen uns aber über Gefallensbekundungen per Hut.

Um die Wartezeit zu verkürzen, empfehlen wir wärmstens die aktuelle Ausgabe des Kulturmagazins DRESDNER. Hier kann man einen sehr schönen Artikel zur Lesebühne und uns vier Autoren finden.
 
Blech und Plunder

Dritter Dienstag im Monat, eine volle veränderbar, 2 Flaschen Wein auf dem Tisch und eine Couch auf der Bühne. Das kann nur eines bedeuten - es ist wieder Zeit für Phrase4. Die Märzausgabe fand ohne Sabine, dafür mit Willi Hetze statt. Ansonsten war alles wie immer – ein gelungener Abend mit netten Leuten und Besuch von den Kollegen der Lesebühne "Die silbernen Reiter" an die hiermit noch einmal ein Gruß geht.

Im ersten Teil sammelten sich die eher besinnlichen Texte und beschrieben auf vielfältige Weise scheiternde Protagonisten. Henning machte den Anfang mit irdischen Problemen einer Vaterliebe. Lars ließ einen kleinen Mann im beginnenden Frühling träumen und landen. Unser Spezial-Gast Willi illustrierte die Kreativität des Widerstandes anhand vertauschter Silben und Francis schloss mit ängstigenden Auswüchsen einer risikoscheuen Erziehung. Nach der kurzen Pause gab es dann einen rasanten "Zugabenteil" mit schlechten Wortwitzen, Inkontinenz aufgrund vertauschter Tagebucheinträge, esoterischen Verfolgungswahn und einer sehr kreativen Idee zum Umgang mit unliebsamen Besuchern.

Unsere Phrase war dieses Mal schon im zweiten Text versteckt, wurde aber dennoch zielsicher erkannt. Auf unser Publikum ist eben Verlass. Daher wird es das nächste Mal wieder etwas schwerer, wenn nur das kleine Wörtchen "adäquat" gefunden werden muss. Wir danken allen und hoffen auf ein Wiedersehen und -hören am 15.04.2014 zur nächsten Phrase4.
 
Willi Hetze nimmt Platz auf der Couch

Wenn zur gewohnten Zeit, am 3. Dienstag des Monats, wieder die Couch auf der Bühne der veränderbar geentert wird, dann kämpft Sabine diesmal noch mit Ballons, Luftschlangen und anderem Kindergeburtstagsutensilien. Trotzdem sollte niemand traurig sein oder gar zu Hause bleiben, denn wir konnten mit Willi Hetze einen hochkarätigen Ersatz für den 18.3.2014 gewinnen. Um 20:00 Uhr startet die Märzausgabe der Lesebühne Phrase4 und Ihr dürft gespannt sein, wer der vier Herren sich um ein "kaputtes Blechspielzeug" kümmert.

Ansonsten bleibt alles wie gewohnt. Der Eintritt ist frei und bei Gefallen (und natürlich nur dann) kann gern etwas in den Hut entrichtet werden. Wer zeitig kommt, erhält den besten Platz. Wer selbst einen Stuhl mitbringt, wird vielleicht draußen belächelt und drinnen beneidet – wir werden es sehen und freuen uns auf Euch!
 

Foto: Olga Meier-Sander

Exorbitant okkupierter Abend

Noch immer kommen wir aus dem Staunen nicht heraus, dass unsere Lesebühne Phrase4 es schafft, doch noch einmal einen drauf zu setzen. Nur eine schmale Gasse blieb an diesem Dienstag, um auf die Bühne zu kommen. Von der Couch aus zählten wir ungefähr 50 Zuhöhrer, die ihren Weg in die veränderbar gefunden hatten. Toll! Und weil wir die Phrase schon im Namen tragen, können wir stolz und ohne Scheu behaupten: "Ihr seid das beste Publikum der Welt!"

Lars machte mit der Frage, ob Toleranz Grenzen hat, den Anfang. Was Francis gleich weiterspann, indem er die Protagonisten seiner Geschichte vor ernsthafte Ernährungsfragen stellte. Henning umging das Problem durch einen Hubschrauberabsturz, womit er gleich bei der Antwort landete. Sabine war es vorbehalten, den krönenden Abschluss des ersten Teils zu setzen, indem sie ihre Helden durch den Sumpf der Lektoratenhölle waten ließ. Im zweiten Teil versuchte Lars, den ärgerlichen Dresdner Februarereignissen etwas Lustiges abzugewinnen, während Francis Wissenschaft und Demenz vereinte und Henning einen Pinguin Fragen beantworten ließ, die sich so noch niemand gestellt hatte.

Auch unsere Phrase wurde wieder in Rekordzeit entdeckt – diesmal sogar von 2 Zuhörern gleichzeitig! Zum Glück hatten wir genug Wein dabei. Das nächste Mal sollte auf ein "kaputtes Blechspielzeug" geachtet werden. Wir danken allen Gästen und dem Team der veränderbar und hoffen, wir sehen uns wieder, am 18.03.2014 zur nächsten Phrase4.
 
Bühne frei zur nächsten Runde!

Am Dienstag, den 18.2. wird ab 20:00 Uhr die Februarausgabe der Lesebühne Phrase4 zu erleben sein. Wir nehmen wieder Platz auf der Couch in der veränderbar und würden uns freuen, wenn auch die Stühle nicht leer blieben. Zugegeben - der Januar hat da die Messlatte sehr hoch gelegt.

Als Phrase gilt es dieses Mal "exorbitant inkommodierend" zwischen gedrechselten Silben und gehauchten Sätzen herauszuhören. Dem/der Schnellsten und Mutigsten winkt eine kleine Überraschung und die Ehre, die Phrase fürs nächste Mal festzulegen.

Der Eintritt ist wie immer frei. Bei Gefallen kann gern etwas in den Hut entrichtet werden.

Um die Vorfreude noch etwas zu steigern, sei an dieser Stelle auch noch auf die aktuelle Ausgabe der FRIZZ verwiesen. Auf Seite 10 findet sich eine Vorstellung von Phrase4.
 
Mit vollem Haus ins neue Jahr

Unsere Lesebühne Phrase4 ist eine Wundertüte! Nicht nur für die Zuhöhrer, sondern auch für uns Autoren. Nach einer überaus gelungenen Premiere im Dezember hatten wir nun die "Mühen der Ebene" erwartet. Diese Sorge war jedoch unbegründet. Kurz nach 20:00 Uhr wurden die Stühle knapp. Viele interessierte Zuhörer strömten in die veränderbar und hatten sich offenbar auch nicht vom ersten Schnee des Winters abschrecken lassen.
Unsere Phrase hatte offenbar dazu geführt, dass sich immerhin 3 Geschichten diesem Thema widmeten. Als Henning Wenzel dann in der letzten Geschichte die gesuchten Worte sprach, war das Publikum schneller, als wir Zuhörer auf der Couch. Als Dank gab es eine Flasche Wein. Die Phrase fürs nächste Mal wird nicht ganz so einfach zu verarbeiten sein. "exorbitant inkommodierend" - da müssen wir erst einmal nachschlagen, was das bedeutet. Aber seid Euch sicher, wir werden etwas daraus machen!

Danke allen Gästen! Ihr wart ein wundervolles und aufmerksames Publikum.

Mit Phrase4 geht es weiter am 18.02.2014. Wir freuen uns auf Euch!
 
Herzliche Einladung zur nächsten Lesebühne Phrase4

Am Dienstag, den 21. Januar heisst es um 20:00 Uhr in der veränderbar wieder Bühne frei für Kurzweiliges, Ernsthaftes, Skurriles und Lustiges aus vier Leben mit vier Horizonten. Unsere Lesebühne startet nach einer wunderbaren Premiere mit großen Vorhaben ins neue Jahr.

Wer sich beim Zuhöhren eine kleine Überraschung verdienen möchte, sollte an diesem Abend auf die Phrase "schlechter Bergsteigerwitz" achten und bei dessen Erscheinen sofort auf sich aufmerksam machen (Winken, Schreien, Sachen-vom-Leib-reißen, etc.). Der Schnellste darf nicht nur Ruhm und Anerkennung einsammeln, sondern auch die Phrase für die nächste Lesebühne bestimmen.

Der Eintritt ist frei. Bei Gefallen kann gern etwas in den Hut entrichtet werden.
 
Erfolgreiche Premiere für Phrase4

In der veränderbar in Dresden-Neustadt hieß es am 3.12.2013 zum ersten Mal "Bühne frei für Phrase4".
Unter den Augen eines sehr aufmerksamen Publikums entfalteten sich Geschichten voll Leichtigkeit und Schwere, über den Traum vom Fliegen, süße Portweindüfte in der Nase, Schmetterlinge im Besonderen und die Schwerkraft im Allgemeinen.

Wir sagen Danke! für einen gelungenen Premierenabend in unserem neuen Nest und versprechen, nächstes Jahre regelmäßig wiederzukommen.

Mit Phrase4 geht es weiter am 21.01.2014. Die Phrase, die es dann zu entdecken gilt lautet: "schlechter Bergsteigerwitz". Wir freuen uns auf Euch!
 
 Kontakt:
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© Lars Hitzing 2014