Phrase4 - die Lesebühne in der veränderbar

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Phrase4 - die Lesebühne in der veränderbar

Nächster Termin:
Dienstag, 11. Dezember 2018
20:00 Uhr
veränderbar, Görlitzer Str. 42 HH
Gastleser: Michael Bittner

Lieblingsgeschichte wählen


Foto (von links nachs rechts):
Henning H. Wenzel, Francis Mohr, Lars Hitzing

© Olga Sander 2017

Vier geborene, eingewanderte oder sonst wie überzeugte Dresdner Autoren steuerten aus vier verschiedenen Himmelsrichtungen aufeinander zu, um gemeinsam etwas auszubrüten. Phrase4 – die Lesebühne in der veränderbar vereint die Tradition der unterhaltenden Short-Story mit der Lust am literarischen Fabulieren. Henning H. Wenzel, Francis Mohr, Lars Hitzing und ein Spezialgast lesen Kurzweiliges, Ernsthaftes, Skurriles und Lustiges aus vier Leben mit vier Horizonten. Wenn das Quartett die Bühne entert, sind Humor ohne Schenkelschmerzen und Anspruch ohne Staublunge garantiert.
 
Neuigkeiten
 

Foto: Olga Sander

Wie Geburtstag und Weihnachten auf einmal!

Moment mal - bei unserer kleinen Lesebühne Phrase4 fällt tatsächlich schon wieder Weihnachten und Geburtstag zusammen! Ganze 5 Jahre gibt es nun schon Geschichten und Phrasen aus den Untiefen des Alltags. Das wollen wir natürlich gebührend feiern und laden ganz herzlich zur Weihnachts-/Jubiläumslesung am 11.Dezember 2018 um 20:00 Uhr in die veränderbar ein. Es gibt Lieblingsgeschichten aus den letzten fünf wilden Jahren und eine Wunschgeschichte, die hier gewählt werden kann.

Eine Bereicherung wird dabei unser Gast Michael Bittner sein, der ebenfalls wieder nachdenkliches und vergnügliches im Gepäck haben wird.

Eine Phrase gibt es erst wieder im Januar zu erkennen. Aber wenn Ihr da seid und wir da sind, wird der Abend unterhaltsam genug werden!
 
Ein heißer Tipp im kalten November

Eine Empfehlung auf MDR-Kultur bescherte uns bei der Novemberausgabe unserer Lesebühne viele neue Gesichter und, wie immer, aufmerksame Zuhörer. Sie alle bekamen erquickliche Literatur der Stammautoren und vor allem von unserem Gast Ulf Großmann zu hören. Letzterer klärte uns über die Abgründe des Literaturbetriebes auf und erklärte, warum Schriftsteller trotzdem nicht aussterben, sondern sich schlicht dem erotischen Zeitgeist ein wenig intensiver anpassen. Von Anpassung, pupsenden Frauen, möglichen Gedanken, von Schneemännern und Igelbissen wusste auch Henning H. Wenzel zu berichten. Lars Hitzing ließ ein Kind Sandburgen zum darin einziehen bauen und bewies, dass Vorstellungsgespräche im Sozialbereich genauso fragwürdig ablaufen können, wie in anderen Bereichen. Kommissar Kafka wurde von Francis Mohr erneut ins Rennen geschickt und er brach eine riesige Lanze für die Stadt Chemnitz, samt ihren Bewohnern.

Es war ein rundum gelungener Abend, mit viel Spaß und Freude und natürlich mit einer zwar verspäteten, aber schließlich doch erkannten Phrase. Darum gibt es für die Januarausgabe auch eine neue. "Bestell es beim Universum!" lautet sie und wird sich in einem der taufrischen Texte verstecken.

Weiter geht es am 11. Dezember zur Jubiläumslesung anlässlich des 5. Geburtstages unserer Lesebühne. Unser Gast wird dann kein geringerer als Michael Bittner sein. Wie immer könnt ihr für das große Saisonfinale hier eine Lieblingsgeschichte wählen.

Foto: Olga Sander

 

Foto: Olga Sander

Kurze Sprints und langer Atem

Ganz egal wie Ihr zur Novemberausgabe von Phrase4 am 20.11.2018 um 20:00 Uhr kommt - wir freuen uns über jeden Gast in der veränderbar. Die Phrase des Abend empfiehlt "Nur kurze Sprints". Ob dies auch als literarische Vorgabe verstanden werden kann, muss jeder selbst heraus finden. Auf jeden Fall erwarten Euch wieder acht kurzweilige Geschichten aus den Untiefen des Alltags.

Besonders freuen wir uns auf den Couchgast an diesem Abend. Lange haben wir um ihn geworben - nun hat es endlich geklappt! Als Verstärkung wird mit uns durch den Abend sprinten.

Wer in Sachen Aufmerksamkeit einen langen Atem beweist hat wieder gute Chancen, beim Erkennen der Phrase einen Siegerwein zu gewinnen. Der Eintritt ist frei. Stattdessen gibt es einen Hut auf dem Tresen und einen Soli-Beitrag aufs erste Getränk.
 
Von Schmetterlingen und Kartoffelschälvögeln

Ein Sommer, der nicht aufhören wollte, bescherte uns einen lauen Septemberabend. Doch statt ein letztes Mal im Alaunpark zertrampelt oder am Grill geräuchert zu werden, versammelten sich Autoren und Publikum der Lesebühne Phrase4 zu beschaulicher Stunde in der veränderbar, um neuen Ezählungen aus den Abgründen des Alltags zu lauschen. Da wurde gesponnen und fabuliert was das Zeug hielt. Wie Geschichten entstehen können, war zu erfahren. Oder was Menschen erleben, die auf Gipfel schwimmen, um ihr Leben zu retten. Thematisch dazu passten Rettungsschwimmer, die aus Zweifeln heraus, keine Leben retten - vorgetragen als Phrase4-Premiere in einer szenischen Lesung. Weiter ging es mit einer gestohlenen Uhr, die sich als Nebensache erwies, einem radikalen Glatzkopf der in einem Burkini landete, mit Schmetterlingen und Menschen, die mörderisch alterten sowie mit dem Aussterben der Kartoffelschälvögel.

Gesine Schäfer war wieder einmal eine zauberhafte Bereicherung der Stammbesetzung. Natürlich blieb auch die Phrase des Abends nicht unentdeckt und führte zur neuen Phrase "Nur kurze Sprints". Diese werden wir trickreich zur nächsten Lesung am 20. November verstecken. Gast wird dann der wunderbare Autor Ulf Großmann sein.

Foto: Olga Sander

 

Foto: Olga Sander

"Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?

... Ein Sommer, wie er früher einmal war. Ja, mit Sonnenschein von Juni bis September. etc", sang Rudi Carell schon Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Dieses Jahr hatten wir so einen Sommer und der geht nun langsam in seine wohlverdiente Pause.

Für die Phrase4 dagegen, ist die Pause damit vorbei. Die Hitze hat zwar die Gehirne der drei Stammautoren etwas weich gekocht, aber nicht davon abhalten können, in gewohnter Manier Vergnügliches oder Nachdenkliches aufzuschreiben und die dabei entstandenen Geschichten, werden wie üblich am bekannten Ort, der veränderbar, am 18. September 2018 um 20:00 Uhr zu Gehör gebracht.

Als Gästin erwarten wir zum zweiten Mal die wunderbare Gesine Schäfer, die ebenfalls mit neuen Texten der Hitze zu trotzen vermochte und damit den Abend spätsommerlich vergolden wird. Fehlt nur noch die Phrase des Abends, bei deren Erkennen der Schnellsten eine Flasche Wein winkt. Sie lautet: "Schuld sind immer die anderen".
 
Ein Rabe macht schon bald einen Sommer

Nach all den fremden Phrasen wird es langsam Zeit, eigene Sinnsprüche zu entwerfen. Da trifft es sich gut, dass mit Jens-Uwe Sommerschuh wieder ein besonderer "Rabengast" die Sommerpause unserer Lesebühne einläutet. Also nehmen wir ein bekanntes Sprichwort, kombinieren es mit dem schlauen Vogel aus Jens-Uwes Kolumnen und fertig ist eine neue Phrase. Voila!

Was sich mit Katern und Kelchen noch alles erfinden lässt, könnt Ihr am 15. Mai 2018 um 20:00 Uhr in der veränderbar selbst erleben. Wie immer lauert auf dem Tresen ein hungriger Hut und aufs erste Getränk wird ein Soli-Beitrag erhoben. Dafür ist der Eintritt frei.

Den Siegerwein des Abends kann sich sichern, wer auf die Phrase "Der Kelch wird nicht an mir vorbei gehen" achtet und sich rechtzeitig und laut genug meldet. Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen Abend und laden Euch herzlich dazu ein.

Foto: Olga Sander

 

Fotos: Olga Sander

      
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Wenn das Bundestagebuch heiße Ohren bekommt

Der Frühling hüllte sich in weiße Seide und betrat in Form von verschneiten Gästen die veränderbar zur März-Ausgabe von Phrase4. Die Stammautoren der Lesebühne Lars Hitzing, Francis Mohr und Henning H. Wenzel ließen sich gemeinsam mit Stargast Arne Hirsemann nicht die Wärme aus ihren Texten nehmen und sorgten dafür, dass die Ohren nicht kalt, sondern heiß wurden.

Unser Gast aus Leipzig ließ in seinen Geschichten einen Schlagertraum zum Albtraum werden und am Ende, sehr detailliert, eine Leiche nicht sterben. Lars stellte fest, dass Frauen beim "Stage diving" anders in die Massen fallen, als Männer und Geocaching bei näherer Betrachtung, eine vielleicht liebenswerte, doch eher alberne Macke der Menschheit darstellt. Francis verdeutlichte, dass Nachnamen nichts mit dem Charakter oder dem Wesen eines Menschen zu tun haben und deutsche Eichen größeren Schaden in rechten Parteien anrichten können, als die Mitgliedschaft farbiger Mitbürger. Henning zeigte, wie sehr Erinnerungen schmerzen können und dass es sein kann, dass man meint Deutsch zu sprechen und trotzdem kein Wort versteht.

Wie jedes Mal, verging die Zeit viel zu schnell. Aber das ist bei einer Lesung mit vier Autoren schließlich ein gutes Zeichen. Wir freuen uns auf den 15. Mai zur letzten Ausgabe vor der Sommerpause. Passend dazu haben wir keinen Stargast, sondern den Rabengast Jens-Uwe Sommerschuh eingeladen. Natürlich gibt es auch wieder eine Phrase des Abends, die sich wunderbar auf den Siegerwein bezieht, den man bei rechtzeitigem Heraushören gewinnen kann: "Der Kelch wird nicht an mir vorbei gehen".
 
Einer für alle und alle auf einen!

Unsere Lesebühne verabschiedet den Winter. Wärmende Texte in alternativem Ambiente, im Herzen der Neustadt und die Jagd nach der waschechten Phrase "Das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft" erwarten Euch. Gemeinsam mit unserem Gastautor aus Leipzig, Arne Hirsemann, werden wir die Phrase geschickt verpacken. Wie immer darf der schnellste Entdecker sich über einen wärmenden Siegerwein freuen. Trinkt man diesen anschließend nicht allein, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Satz des Abends noch einmal fällt.

Phrase4 startet am am 20. März 2018 um 20:00 Uhr in der veränderbar. Statt Eintritt gibt es einen Hut auf dem Tresen und einen Soli-Beitrag aufs erste Getränk.

Foto: Olga Sander

 

Fotos: Olga Sander und Julia Henke

    
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Wieso reden alle immer nur vom Wetter?

Das Jahr 2018 begann, mal abgesehen vom Wetter, furios. Vor allem mit den Autoren der Phrase 4 - Die Lesebühne in der veränderbar. Deren Geschichten ist es gleich, wie sich das Wetter draußen gebärdet, schwimmen sie doch, auch im fünften Jahr ihres Bestehens, im Luxus, ihr literarsiches Können, in eben dieser veränderbar präsentieren zu dürfen. Eine Lokalität, die sich nicht nur durch Herzenswärme und Geborgenheit auszeichnet, sondern auch mit den für eine Lesebühne besten, technischen Vorraussetzungen.

Das durfte natürlich auch unser Gast, Christian Kreis aus Halle/Saale genießen und er fühlte sich, wie die drei Stammautoren Francis Mohr, Henning H. Wenzel und Lars Hitzing, sichtlich wohl und sorgte dafür, dass der literarische Abend in all seinen unterschiedlichen Facetten erstrahlen konnte. Und dass der Abend strahlte, bestätigte uns die Ressonanz des begeisterten Publikums. Die Hütte war voll.

Wenn 2018 so weitergeht, wird die veränderbar anbauen müssen, denn für den 20. März haben wir die neue und waschechte Phrase "Das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft" zu verarbeiten, die es dann mit unserem nächsten Gast Arne Hirsemann geschickt zu verpacken gilt. Es wartet Kunst, Unterhaltung, selbstgekelterter Wein und ein mit Sicherheit wunderschöner Abend auf euch. Das Wetter wird dann schlicht egal sein.
 
Ein runde Sache!

Wir starten mit frischem Schwung und guten Vorhaben ins neue Jahr und laden Euch herzlich dazu ein, mit dabei zu sein. Am 16. Januar 2018 trotzen wir dem dunklen Januar und haben mit Christian Kreis einen prominenten Bernburger, studierten Literaten und Lesebühnenaktivisten aus Halle/S. ins Boot geholt.

Los geht es, wie gewohnt, um 20:00 Uhr in der veränderbar. Wir freuen uns auf einen märchenhaft schönen Abend, denn die Phrase der Januarausgabe lautet: "Wie in einem Märchen".

Wer die kurzen Texte mag und sich für literarische Unterhaltung erwärmen kann, ist gerne gesehen. Der Eintritt ist frei - dafür gibt es einen Soli-Beitrag aufs erste Getränk und der Hut lauert hungrig auf dem Tresen.

Foto: Olga Sander

 
 
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